Trotz Führung: Alemannia verliert in Wattenscheid 1:3

Von: cheb
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Manuel Glowacz Alemannia Wattenscheid
Und dann zappert der Ball im Netz: Mit einem direkt verwandelten Freistoß egalisiert Manuel Glowacz die Aachener Führung. Zehn Minuten später trifft der Wattenscheider erneut nach einem ruhenden Ball.

Bochum. Ratlose Gesichter nach Abpfiff: Die Schwarz-Gelben gingen in Wattenscheid 1:0 in Führung, spielten gut und verloren trotzdem mit 1:3 (1:2). Ein Freistoß-Doppelpack aus der Distanz sorgte für die Wende in einem schwachen Fußballspiel.

Die Kilic-Elf nahm zuerst noch das Heft in die Hand und setzte die Wattenscheider früh unter Druck. Bereits in der ersten Viertelstunde arbeiteten die Gäste eine veritable Chancenliste ab und gingen sehenswert in Führung. Eine Flanke von Außenbahn-Wirbelwind Dominik Ernst landete im Strafraum bei Meik Kühnel, der erst einen Schuss antäuschte und dann zu Mergim Fejzullahu ablegte. Aachens erfolgreichster Torschütze nahm den Ball volley und erzielte das verdiente 1:0 (15.).

Spielerisch lief bei den Hausherren nichts zusammen und so war es ein Standard, der den Ex-Bundesligisten zurück ins Spiel brachte. Freistoß aus zentraler Position, rund 30 Metern Entfernung. Manuel Glowacz mit einem gefühlvollen Schuss über die Mauer, keine Reaktion von Alemannia-Keeper Sprint, der mit der tiefstehenden Sonne zu kämpfen hatte – schon stand es 1:1 (31.).

Zehn Minuten später: Freistoß für Wattenscheid nach einem Foul von Staffeldt aus fast identischer Position. Wieder Glowacz, wieder das Tor. Ohne eine einzige Chance für die Wattenscheider aus dem Spiel heraus stand es plötzlich 2:1 (41.).

In der zweiten Halbzeit konnten die Alemannen kaum an die erfolgreiche erste halbe Stunde anknüpfen. Mit vielen Fehlpässen und ohne kreative Momente gab es im zweiten Durchgang kaum Chancen für die Gäste. Gegenwehr gegen die drohende Niederlage? Kaum vorhanden. Stattdessen kam es noch dicker: Nach einem Konter tauchte SGW-Kapitän Buckmaier frei vor Sprint auf – 3:1 für die Ruhrgebietler vor 973 Zuschauern (81.).

Lange Gesichter bei den Aachenern, die schließlich komplett unnötig gegen einen spielerisch ganz schwachen Gegner bei ihrer letzten Auswärtstour im Jahr 2016 verloren. Auf die Zuschauerzahl beim Jahresabschluss auf dem Tivoli gegen Rot-Weiß Oberhausen (Samstag, 14 Uhr) dürfte dieses Spiel keinen guten Einfluss gehabt haben.

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