Aachen - Trainerwechsel: Fuat Kilic übernimmt am Tivoli

Trainerwechsel: Fuat Kilic übernimmt am Tivoli

Von: Christoph Pauli
Letzte Aktualisierung:
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Der neue Trainer am Tivoli: Fuat Kilic übernimmt am 4. Januar die Mannschaft der Alemannia Aachen. Foto: Alemannia Aachen

Aachen. Am Tivoli haben sie den roten Teppich ausgerollt. Streng genommen ist er am Stadioneingang nach einer Weihnachtsfeier liegen geblieben. „Der liegt sicher nicht für mich hier“, lacht Furat Kilic. Der 42-Jährige kommt jetzt öfter am Teppich vorbei. Kilic wird der Nachfolger von Christian Benbennek bei Alemannia.

Für anderthalb Jahre übernimmt er den Posten des Cheftrainers. Wie schon in Duisburg und Saarbrücken arbeitet er mit Christian Mollocher zusammen. Der 33-jährige Co-Trainer ist A-Scheininhaber und diplomierter Sportlehrer. Noch nicht entschieden ist, wer das Torwarttraining unter Kilic übernehmen wird. Der 42-Jährige gewann „hauchdünn“ das interne Casting, wie Manager Alexander Klitzpera feststellte. „Er ist ein Trainer, der zum Tivoli passt. Er bringt die Leidenschaft, den Einsatzwillen und das Feuer mit. Zudem kann er einen guten Draht zu seinen Spielern aufbauen.“ 

Erfahrungen mit dem notorisch nervösen Umfeld von Traditionsvereinen bringt der neue Chef auch mit. Kilic setzte sich letztlich gegen eine Reihe von Kollegen durch. Gehandelt wurden bei Alemannia Markus von Ahlen, Pele Wollitz, Stefan Emmerling, Gerd Dais und Maik Walpurgis. Bei einer persönlichen Präsentation am Mittwochabend in Vaals überzeugte der Fußballlehrer Manager Klitzpera und Alemannias Aufsichtsrat. „Ich habe seine Arbeit in Saabrücken gesehen, seinen Werdegang weiter verfolgt“, sagt Klitzpera. „Er versteht es, aus einer Mannschaft das Maximale herauszuholfen.“

Das alte Jahr ist am Tivoli in der Ablage „weitgehend verkorkst“ verstaut worden. 2016 soll ein neuer Anlauf mit neuem Cheftrainer gestartet werden. „Wir brauchen das Wir-Gefühl zurück, dass Trainer, Team, Fans, Sponsoren alle in einem Boot sitzen.“

Kilic sah die Mannschaft häufiger in der Hinrunde, unter anderem beim fulminanten 4:1-Sieg in Oberhausen. „Der Auftritt hat mir sehr imponiert. Die Mannschaft hat solche Leistungen drin. Wenn man an den richtigen Stellschrauben in Bezug auf Einstellung und Mentalität dreht, kann sie es wieder zeigen. Sie kann es, deswegen kann man es verlangen. Diese Gier, diese Leidenschaft, dieses Jagen, das schnelle Umschalten nach Ballgewinnen - das will ich sehen. Das setzt Kondition und Trainingsarbeit voraus, und damit fangen wir am Montag sofort an.“

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