Torlos beim Blitzturnier: Alemannias Probleme werden sichtbar

Von: jan
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Alemannia Blitzturnier
Der Einsatz stimmte, doch gelang es der neu formierten Alemannia nicht, einen Treffer beim Blitzturnier von Arminia Eilendorf zu erzielen. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Der Weg ist noch weit. Für Peter Schubert, Trainer der Regionalliga-Fußballer von Alemannia Aachen ist das weder eine neue, noch eine erschreckende Erkenntnis. Das neue Team ist noch nicht eingespielt. Das hat das Blitzturnier am Mittwoch vor 700 Zuschauern bei Arminia Eilendorf gezeigt.

In 30 Minuten gegen den Gastgeber gelang es den Schwarz-Gelben nicht, einen Treffer zu erzielen. Im Vergleich mit dem Südwest-Regionalligisten FC Homburg setzte es eine 0:3-Niederlage, Eilendorf und Homburg trennten sich 0:1.

„Es war absolut zu erwarten, dass wir gegen Homburg Probleme haben würden“, erklärte Schubert. FC-Trainer Christian Tietz – früher im Alemannia-Nachwuchs tätig – muss zwar Neuzugänge einbauen, aber keine komplett neue Mannschaft aufbauen. Die Abstimmung im Spiel der Homburger passte deutlich besser. „Da werden wir auch noch hinkommen. Es braucht einfach seine Zeit“, so der Aachener Trainer. Und noch ein paar Spieler mehr. „Im Sturm und in der Abwehr sind wir noch nicht fertig. Da sprechen wir gerade mit möglichen Neuzugängen.“

Landesliga-Aufsteiger Arminia Eilendorf war der heimliche Gewinner des Blitzturniers. Im ersten Spiel nötigte die Mannschaft von Trainer Andi Avramovic der Alemannia ein 0:0 ab. Gegen den FC Homburg verloren die tapferen Gastgeber lediglich 0:1. Allerdings war zu erkennen, dass sich sowohl die Alemannia als auch der FC das Vollgas für ihren direkten Vergleich aufgespart hatten.

30 Minuten lang hatten die Schwarz-Gelben gegen Eilendorf zwar ein optisches Übergewicht, mehr aber nicht. Auffällig war die Marschroute, viel über Rückkehrer Tom Moosmayer zu spielen. Der 33-Jährige hatte seinen ersten Auftritt im neuen Aachener Team und übernahm anstelle von Sergio Pinto das Kommando auf dem Platz. Pinto hat wohl gestern seinen Abschied in Aachen genommen und ist aus familiären Gründen nach Hannover abgereist. Die Schwarz-Gelben rechnen nicht mit seiner Rückkehr. „Für mich geht es in den nächsten Wochen darum, den Anschluss zu schaffen“, sagte Moosmayer. „Vier Monate ohne Fußballspiel sind keine optimale Vorbereitung.“

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