„Stop-Tihange-Spiel“ bringt knapp 9000 Euro

Von: red
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21.100 Zuschauer bezahlten die fünf Euro Eintritt für die Partie gegen 1. FC Köln II. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die Rechnung ging auf. Alemannias Geschäftsführer Timo Skrzypski vermutete, dass der Erlös des „Stop-Tihange-Spiels“ Ende November vorliegen würde und man von einem „seriösen“ Ergebnis sprechen könnte. Am Mittwochabend, kurz vor dem Monatswechsel, hat der Verein bekanntgegeben, welche Summe an das gleichnamige Aktionsbündnis überwiesen wird.

Der Verkauf der Tageskarten und die Versteigerung der Sonderedition „Tihange-Trikot“ haben zusammen insgesamt 80.404,71 Euro eingebracht. Dem gegenüber stehen Kosten in Höhe von 71.484,32 Euro. Somit beträgt der erwirtschaftete Überschuss 8920,39 Euro. „Diese Summe wird die Alemannia nach der Prüfung durch einen externen Wirtschaftsprüfer an das Aktionsbündnis überweisen“, heißt es in der Pressemitteilung des Vereins.

Insgesamt 21.100 Zuschauer bezahlten die fünf Euro Eintritt für die Partie gegen den 1. FC Köln II. „Wir möchten allen Beteiligten unseren Dank aussprechen. Ohne die großartige Unterstützung wäre diese tolle Aktion nicht möglich gewesen“, wird Skrzypski zitiert.

Die Einnahmen und Ausgaben im Überblick:

Aus dem Verkauf der Tageskarten (18.243 Tickets) wurden 76.651,26 Euro eingenommen. Die Versteigerungen der Sondertrikots im VIP-Bereich und bei Ebay haben insgesamt 3753,45 Euro eingebracht. Bei allen Summen handelt es sich um Nettobeträge.

Auf der Gegenseite stehen Kosten in Höhe von 71.484,32 EUR, die für den Spieltag entstanden sind. Die größten Kostenpositionen entfallen auf den Bereich Sicherheit, Kombi-Ticket (ASEAG) und Verbandsabgaben. Hinzu kommen Aufwendungen für die Stadionreinigung, Malteser, Verkehrskadetten, Hostessen, Personal an den Ticketkassen, Parkhaus, Provisionen Vorverkaufsstellen, Ticketrohlinge und -gebühren, GEMA, Sonderbusse und zusätzliche Absperrzäune, die im Gästebereich installiert werden mussten.

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