Aachen - Seeberger geht „angeschlagen” in die Partie

Seeberger geht „angeschlagen” in die Partie

Von: pa
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Aachen. Der Trainer jedenfalls ist mit einem blauen Auge davon gekommen. Jürgen Seeberger ist von einem bekannten Flugobjekt von einem unbekannten Absender getroffen worden. So wird der 43-Jährige leicht gezeichnet am Montagabend gegen den MSV Duisburg am Spielfeldrand stehen.

Der Tivoli bekommt dann vielleicht sein letztes Montagsspiel, und wird eine Mannschaft erleben, die ausgesprochen flutlicht-tauglich ist. Häufig galt in den letzten Jahren die Faustformel: je mehr Watt, desto besser die Leistung. Entsprechend geht die Publikums-Nachfrage in Richtung „ausverkauft”.

Wieder einmal hat sich das ambitionierte Team mit einem weiteren ängstlichen Auftritt in der Ferne unter Zugzwang gesetzt. Ein Heimsieg soll her.

„Eine harte, enge Auseinandersetzung” sagt Seeberger voraus. Und sein Duisburger Kontrahent Peter Neururer sieht ein „Duell auf Augenhöhe. Für uns ein echter Parameter im Aufstiegskampf.” Seit Wochen schickt er die identische Formation in den Ring, ist seit acht Partien ohne Niederlage.

Der Kollege mit dem Veilchen dagegen muss auf Markus Daun verzichten, der am Knie operiert wurde, das Comeback steht frühestens in sechs Wochen an. Ebenfalls gesperrt ist Hrovje Vukovic nach seinem Platzverweis.

Eine erkleckliche Ausbeute hat die Mannschaft bei Roten Karten: drei Platzverweise in vier Spielen. Der Coach, der höchste Priorität darauf legt, möglichst wenig Freistöße zu kassieren, ist bei den Aktionen eher milde gestimmt. „In den drei Situationen haben Spieler den unbedingten Willen gezeigt, Fehler auszubügeln. Da war kein Frustfoul darunter.” Und so sind solche gehäuft auftretenden Vergehen auch kein Fall für die Mannschaftskasse.

Für Vukovic könnte Szukala nach Monaten noch einmal in Startformation rutschen. Die andere - nicht so wahrscheinliche - Variante - sieht Mirko Casper als Innenverteidiger vor. Allerdings müsste dann die Abwehr auf weiteren Positionen neu sortiert werden.

Cristian Fiel hat seine Angina überwunden, Thorsten Stuckmann ist nicht mehr länger primär ausschließlich in gekachelten Räumen zu finden, und Szilard Nemeth hat keine Probleme mehr mit seiner Hüfte. „Der ist sehr wertvoll für uns, auch wenn er noch mehr die 1:1-Situationen annehmen muss.” Es ist angerichtet für den Veilchen-Montag.
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