Schubert: „Kader wird nicht verändert, solange Insolvenz läuft“

Von: pa
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Trainingsauftakt Alemannia Aachen Saison 2013/14 im Bild: Foto: Archiv

Aachen. Fünf Fragen an Peter Schubert, Trainer von Regionalligist Alemannia Aachen, in der Fußball-Pause: Über neue Freundschaftsspiele und personelle Veränderungen.

Haben Sie gerade die längste fußballlose Zeit des Jahres hinter sich?

Schubert: So ist es wohl gewesen, obwohl die Spanne noch durch das Theater um die Neuansetzung des ausgefallenen Spiels gegen Fortuna Köln reduziert wurde. Unterm Strich war es aber erholsamer als in der hektischen Sommerpause. Wir hatten sogar Glück und konnten ein paar Tage Ski fahren. Aber es juckt wieder, ich freue mich auf den Trainingsauftakt am Samstag, auch wenn es nur eine sehr kurze Vorbereitung sein wird.

Gab es in dieser Zeit in den Bergen Kontakt zum Heimatverein?

Schubert: Zu Reiner Plaßhenrich hatte ich fast täglich Kontakt. Wir sind darüber informiert worden, dass es eine Einigung mit Michael Kölmel gegeben hat und dadurch der geplante Zeitplan mit der zweiten Gläubigerversammlung am 21. Januar eingehalten werden kann. Und wir haben die drei Freundschaftsspiele gegen Fortuna Düsseldorf (15.1.), Kray (18.1.) und Trier (21.1.) festgezurrt.

Haben Sie Informationen, ob Sie den Kader verändern können?

Schubert: Uns ist gesagt worden, dass keine Möglichkeiten bestehen, solange die Insolvenz noch läuft. Umgekehrt stehen wir aber auch nicht in der Verpflichtung, Spieler aus Kostengründen abzugeben. Der Sport hat bislang ohnehin den Etat nicht ausgenutzt. Prinzipiell haben wir eine Mannschaft vor Ort, an die wir glauben, auch wenn nicht jeder Spieler in den ersten Monaten sein Potenzial gezeigt hat. Dafür kann er die Rückrunde nutzen.

Gibt es Hinweise, dass Spieler Alemannia verlassen wollen?

Schubert: Solche Signale haben wir nicht empfangen. Die Wechselphase läuft jetzt erst an, die Vereine hatten ja auch eine Pause.

Haben Sie eine Idee, wer nach dem 21. Januar Ihre Ansprechpartner sein werden?

Schubert: Bislang nicht. Wir hoffen, dass die personellen Fragen in den nächsten Tagen geklärt werden.

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