Noch geht der Blick in den Süden der Tabelle

Von: Christoph Pauli
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Alemannia will den zuletzt üblichen Abstiegskampf vermeiden. Bei Viktoria werden Verteidiger geschont. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Direkt nach Spielende ging Marcus Hoffmann die Ergebnisse durch. „Wir haben den Abstand zur Abstiegszone um einen Punkt vergrößert“, war Alemannias Innenverteidiger zufrieden am Ende des letzten Spieltages. Die Blicke der Alemannia-Profis gehen immer noch in den Süden der Tabelle.

Inzwischen hat sich der Fußball-Regionalligist satte zwölf Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt. Die Mittelrheinliga ist nur noch mit dem Fernglas auszumachen. Das Polster ist dann aber kein sanftes Ruhekissen.

Einstelliger Tabellenplatz ?

Beruhigender ist der Trend. Das Team hält inzwischen die Sicherheitsvorkehrungen ein, ist ein enorm defensivstarker Kontrahent geworden. „Natürlich schauen wir noch nach unten, aber wir gucken inzwischen auch, ob wir noch den ein oder anderen Gegner überholen können“, sagt Trainer Peter Schubert. Die Mannschaft biegt ins letzte Saisonviertel ein, ein einstelliger Tabellenplatz ist in Reichweite.

Anders als in den letzten Spielzeiten könnte die Saison höchst willkommen langweilig ohne Abstiegskampf austrudeln. „Ich habe momentan nicht den Eindruck, dass wir noch einmal dauerhaft aus der Spur geraten könnten“, sagt der Trainer. „Wir haben gelernt, auch mit Rückschlägen wie die Partie gegen Gladbach II vernünftig umzugehen.“ Die Gruppe ist in der Liga angekommen.

Dienstagabend reist das Team über die A4 zum Liga-Krösus Viktoria Köln. Das Prominenten-Team der Liga ist auch in dieser Spielzeit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, die Meisterschaft ist fast so fern wie die Milchstraße. „Viktoria tut sich zu Hause etwas schwer, wir dagegen tun uns auswärts etwas leichter“, meint Schubert. Platz 8 der Heim- trifft auf Platz 9 der Auswärts-Tabelle.

Das Verletzungspech, das in der Hinrunde teilweise nahezu eine komplette Defensive lahm legte, hat sich inzwischen am Tivoli verflüchtigt. Bis auf Dennis Dowidat ist das Team komplett einsatzbereit, denn auch Kris Thackray taucht nach monatelanger Pause wieder im Kader auf. „Er brennt auf ein Comeback in der ersten Mannschaft.“ Auch Aimen Demai braucht weiter Spielpraxis. Schubert will kurzfristig entscheiden, ob er dem Tunesier sofort eine Englische Woche zumuten wird.

Der Coach wird sein Team in Tagen der intensiveren Belastung umbauen, die Außenverteidiger Jannik Stevens und Jochen Schumacher werden geschont. „Es gibt viele Spieler, die sich einen Einsatz längst verdient.“ Auch Marvin Ajani, Mazan Moslehe und Nazim Sangare stehen im Gegensatz zum Samstag wieder im Aufgebot, dagegen fällt Niko Opper mit einer Bänderverletzung wohl kurzfristig aus.

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