Aachen - Neuer Name für den Tivoli?

Neuer Name für den Tivoli?

Von: pa
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Tivoli
Die Alemannia prüft den Verkauf des Titels an einen Dritten. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Aachen. Vor ein paar Jahren wurde der Tivoli-Groschen eingeführt. Mit dem kleinen Zuschlag auf die Eintrittskarte sollte honoriert werden, dass der Name der altehrwürdigen Arena nicht verkauft wurde – wie das andernorts längst üblich ist. Der Tivoli sollte seinen guten Namen auch nach dem Umzug behalten.

Inzwischen ist so ein Verkauf kein Tabu mehr, sagt Timo Skrzypski. Die Zeiten sind nicht besser geworden. „Wir prüfen in unserer Lage alle Optionen“, räumt Alemannias Geschäftsführer ein. Dazu gehöre auch die Variante, dass der Name angeboten wird. Das Stadion wurde zwar im Zuge der Insolvenz an die Stadt veräußert, die Namensrechte lägen vertraglich aber bis zum 30. Juni 2020 beim Verein beziehungsweise beim Alemannia-Vermarkter Infront, bestätigt der Geschäftsführer.

Intern erhoffen sie sich beim Regionalligisten von einem möglichen Deal einen sechsstelligen Betrag je Spielzeit. Zukunftsmusik. Das Veräußern solcher Rechte gilt als schwierig. Und: „Der Aufsichtsrat hat sich bislang nicht einmal dafür entschieden.“

Es gäbe erste Sondierungsgespräche, eine zeitnahe Lösung – etwa noch in dieser Saison – hält Skrzypski für eher unwahrscheinlich.

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