Nach zwei Lasnik-Toren am Ende nur ein Remis

Von: Roman Sobierajski
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Alemannias zweifacher Torschütze: Andreas Lasnik. Hinten Kevin Kratz, von rechts die Rumänen Milos Pavlovic und Raul Costin. Foto: Royal

Erkelenz. Zum Schluss reichte es nur zu einem Remis: Nach zwei Toren von Andreas Lasnik musste Aachens Torhüter Thomas Unger in der letzten Spielminute doch noch hinter sich greifen: Wesley Lopez da Silva verwandelte einen Strafstoß für Vaslui sicher.

Trainer Jürgen Seeberger setzte auf einigen Schlüsselpositionen auf Experiment: Schattner für Szukala in der Innenverteidigung, Kratz auf der Sechser-Position, Oussalé und Daun als Sturmduo. Ein Versuch, der von den Rumänen schnell bestraft wurde: Einen Pfosten-Abpraller von Raul Costin drückte Denis Zmeu unbedrängt über die Linie (5.). Auch in der Folgezeit ließ der FC Vaslui vor 850 Zuschauern Ball und Gegner laufen, bevor Alemannia sich erste Chancen erarbeiten konnte. Andreas Lasnik prüfte mit einem Heber (10.) und einem Schuss Vasluis Torwart Dusan Kuciak (30.). Hervé Oussalé verpasste knapp das Gehäuse (24.).

Im zweiten Durchgang stellte der Trainer taktisch um, brachte Abdul Özgen für Patrick Milchraum und zog Lasnik auf die linke Seite. Die Umstellung machte sich bezahlt, Özgen wurde im Strafraum gefoult, Lasnik verwandelte den Strafstoß (53.). In der Folge entwickelte sich ein Spiel ohne große Chancen, eine der wenigen nutzte erneut Lasnik, der eine Flanke von Manuel Junglas volley in die Maschen drosch (70.).

„Das war ein sehr engagiertes Spiel”, bewertete Aachens Coach den Auftritt seines Teams beim sommerlichen Test. „Phasenweise war es sehr temporeich für den jetzigen Zeitpunkt der Saison.” Und der 44-Jährige sah noch mehr Licht und etwas Schatten: „Die Spieler haben die taktischen Vorgaben sehr gut eingehalten”, auf der einen Seite, „nach der Führung muss das Mittelfeld natürlich dichtmachen”, auf der anderen.

Nächster Test für die Seeberger-Elf ist der Vergleich mit dem türkischen Erstligisten Ankaragücü im Trainingslager in Tirol (Montag, 18.00 Uhr), in das 18 Feldspieler mitfahren werden. Nicht mit von der Partie ist Faton Popova, der am Montag einen Vertrag mit dem Halleschen FC platzen ließ.

Alemannia: Stuckmann (46. Unger) - Müller (70. Casper), Olajengbesi, Schattner, Korte - Lasnik, Kratz, Junglas, Milchraum (46. Özgen) - Daun, Oussalé.
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