Nach 0:2-Rückstand: Alemannia holt einen Zähler gegen Velbert

Von: anü
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Velbert. Durch einen Punktgewinn beim Tabellenschlusslicht SSVg Velbert verbessert sich Alemannia Aachen am 36. Spieltag der Regionalliga West auf den zwölften Rang. Rafael Garcia und Frederic Löhe mit starken Leistungen.

Die Anfangsphase vor rund 900 Zuschauern war äußerst ereignisarm. Löhe wurde nach einer Grätsche (10.) von Velberts Marvin Mühlhause knapp fünf Minuten auf dem Spielfeld behandelt, aber der Keeper der Alemannia konnte weitermachen.  

Nach der längeren Unterbrechung fand der Gastgeber besser in die Partie und konnte mit einem Doppelschlag in Führung gehen. Erst erzielte Jeffrey Tumanan in Robben-Manier das 1:0 (19.) und dann überraschte Hüzeyfe Dogan nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Nummer eins von Aachen. Der Mittelfeldspieler erkannte, dass Löhe weit vor dem eigenen Kasten stand und schoss einen Freistoß aus rund 55 Metern in die Maschen – Traumtor. 

Die Schubert-Elf wirkte nach dem Rückstand unkonzentriert und ideenlos, aber Rafael Garcia hatte in der 30. Spielminute die richtige Antwort parat: Der Stürmer umkurvte Gegenspieler und Keeper Sprenger und schob zum 2:1 ein. Fortan diktierte der Tabellendreizehnte der Regionalliga West die Partie und hatte einige gute Abschlussmöglichkeiten. 

Noch vor der Halbzeit wurde der Gast für seinen Eifer belohnt. Florian Abel verarbeitete einen langen Ball auf der linken Seite wunderbar und brachte anschließend das runde Leder in die Gefahrenzone. Diese Chance ließ sich Garcia nicht nehmen und egalisierte den Rückstand – 2:2 (41.). 

Auch nach dem Seitenwechsel war der TSV das spielbestimmende Team. Routinier Michael Lejan hatte sogar die Führung auf dem Fuß (47.), aber der eingewechselte Tim Kosmala klärte für seinen bereits geschlagenen Torwart auf der Linie. Mit zunehmender Spieldauer erkannte die Spiel- und Sportgemeinschaft Velbert, dass ein Remis für den theoretischen Klassenerhalt zu wenig wäre.

Die Mannschaft von Lars Leese kämpfte nun wortwörtlich um jeden Grashalm im heimischen Christopeit Sportpark und kam auch noch zu hochkarätigen Abschlüssen.  Entweder scheiterte der Gastgeber am eigenen Unvermögen oder an dem herausragenden Löhe, der in der 89. Minute gegen Tumanan mit einem sensationellen Reflex den Zähler für die Alemannia sicherte.

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