Mordaufruf gegen Geschäftsführer Skrzypski: Drei Täter ermittelt

Von: pa
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Skrzypski selbst hatte die Einträge fotografiert und über seinen Anwalt an die szenekundigen Beamten weitergeleitet. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Schneller Fahndungserfolg der Aachener Kripo: Die Ermittler haben die Tatverdächtigen ermittelt, die über Facebook und in WhatsApp-Gruppen, Alemannias Geschäftsführer Timo Skrzypski bedroht und beleidigt hatten.

Nachdem der Geschäftsführer in der letzten Woche den Insolvenzantrag eingereicht hatte, war es zu deutlichen verbalen Übergriffen gekommen. Ein Absender hatte gefordert, den „Verbrecher aufzuknüpfen“. Skrzypski selbst hatte die Einträge fotografiert und über seinen Anwalt an die szenekundigen Beamten weitergeleitet.

Die Initiative ging nicht von den Polizisten, sondern von ihm aus, bestätigte Skrzypski am Freitag. Ursprünglich hatte er geschildert, dass die Beamten die Vorgänge selbst recherchiert hatten. Die Beamten reichten die Unterlagen nur an das entsprechende Ressort weiter.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um drei Jugendliche, zwei von ihnen wohnen im Heinsberger Land, einer im hiesigen Nordkreis, teilte Polizeisprecher Paul Kemen mit. Zumindest der 15-Jährige aus dem Nordkreis sei „ein völlig unbeschriebenes Blatt“. Die drei Heranwachsenden erhielten eine Vorladung.

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