Aachen - Mit Oussalé und Tassembedo ins Trainingslager?

Mit Oussalé und Tassembedo ins Trainingslager?

Von: Roman Sobierajski
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Da geht´s lang: Aachens Co-Trainer Dr. Jörg Jakobs zeigt Hervé Oussalé und Soumaila Tassembedo (v.r.) Perspektiven auf. Foto: W. Birkenstock

Aachen. Schweiß gehört immer zum Fußball - und zumindest zu Jahresanfang auch Blut und das ein oder andere unfreiwillige Tränchen. Mit dem Laktattest im Waldstadion startete der Kader am Samstag in die Vorbereitung auf die Rückrunde der Zweiten Liga, nachdem Sportdirektor Andreas Bornemann und Trainer Jürgen Seeberger die Profis am Tivoli begrüßt hatten.

Und während einige bekannte Gesichter fehlten - Cristian Fiel und Hrvoje Vukovic (beide Grippe) fehlten ebenso wie Markus Daun (Magenprobleme) sowie Reiner Plaßhenrich und Thomas Stehle, die wegen Knieproblemen Einheiten im Kraftraum absolvierten - tauchten bei klirrender Kälte zwei neue Spieler auf.

Hervé Oussalé und Soumaila Tassembedo nehmen offiziell seit Samstag als Gäste am Training des Zweitligisten teil. „Wir werden jetzt in der Halle und auf dem Platz sehen, wie die beiden Spieler sich einfügen”, zeigte Sportdirektor Bornemann die Perspektive für die beiden Nationalspieler aus Burkina Faso auf. „Wir entscheiden dann kurzfristig, ob Oussalé und Tassembedo auch mit ins Trainingslager reisen werden.”

Der 25-jährige Tassembedo ist Defensiv-Allrounder (Bornemann: „Am besten auf der Sechser-Position einsetzbar), der 20-jährige Oussalé - beidfüßiger Offensiver - war in der vergangenen Saison von der Fifa für 13 Spiele gesperrt worden, weil zwei parallele Verträge mit dem FC Brüssel und dem Nachwuchs von Red Bull Salzburg existierten.

Sollten die beiden Afrikaner tatsächlich noch das Ticket für das Trainingslager auf Zypern (8. bis 19. Januar) lösen, müssten zumindest zwei Spieler aus der U23 der Alemannia verzichten.

Zwar nahmen Manuel Junglas und Abdul Özgen (Sturm), Tibor Heber (Mittelfeld) und die Defensiven Felix Haas, Thomas Sabacinski und Waldemar Schattner am Samstag am Fittness-Test teil, die Auswahl für das Trainingslager soll mit 22 Feldspielern und drei Torhütern jedoch überschaubar gehalten werden.

Ob die Personalplanungen für die Rückrunde damit abgeschlossen sind, wollte Trainer Jürgen Seeberger angesichts der ungewissen Lage bei Plaßhenrich und Stehle nicht bestätigen: „Wir haben schon noch einiges im Hinterkopf.”

Zumindest bei Alemannias Zweitvertretung wird ab Montag ein gutbekannter Name auftauchen: Torhüter Nils Schmadtke, Sohn des ehemaligen Sportdirektors, hat beim FC Ingolstadt seinen Vertrag aufgelöst und trainiert mit der Mannschaft von Eric van der Luer, um sich fitzuhalten.

Am Montag nimmt Alemannia Aachen am Rheinland Cup in der Lanxess Arena in Köln teil. Ab 18 Uhr trifft die Mannschaft von Trainer Jürgen Seeberger in der Gruppe B auf Bayer Leverkusen und den FC St. Pauli. In Gruppe A spielen der 1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf und die TuS Koblenz gegeneinander.

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