Krasniqi: „Bei dieser Erkrankung drohen immer Rückschläge“

Von: pa
Letzte Aktualisierung:
8894733.jpg
Seit drei Wochen befindet sich Abedin Krasniqi wieder im Training.

Die Leidenszeit hat ein Ende: Seit drei Wochen befindet sich Abedin Krasniqi wieder im Training. Wann Alemannias langzeitverletzter Stürmer auch am laufenden Spielbetrieb wieder teilnehmen kann, hat er unserem Sportchef Christoph Pauli im Interview verraten.

Sie sind seit drei Wochen wieder im Training. Wie reagiert der Körper auf die Belastung?

Krasniqi: Es geht bergauf, die Beschwerden werden geringer, je länger die Einheit dauert. Das Training forciert den Heilungsprozess, weil Muskulatur aufgebaut wird. Aber noch bin ich nicht völlig schmerzfrei, und bei dieser Erkrankung drohen immer Rückschläge.

Wie ist es zu der Verletzung gekommen?

Krasniqi: Die Ärzte reden von einer Überreizung, Überlastung. Es ist schwer zu fassen, weil eine Entzündung des Schambeins ein schleichender Prozess ist. Anfang April wurden die Schmerzen so groß, dass nichts mehr ging.

Gab es am Anfang Prognosen über den Heilungsverlauf?

Krasniqi: Die Geduld wurde sofort eingefordert. Das musste ich lernen, weil ich vorher nie eine ernsthafte Verletzung hatte. Es gibt aber keine gesicherten Erkenntnisse.

Wie sah die Reha aus?

Krasniqi: Man macht seine Übungen, ich habe mich viel von den Physiotherapeuten behandeln lassen, war bei Spezialisten in meiner Heimat Mannheim. Es war nicht so einfach, weil die Fortschritte so gemächlich sind.

Wann stehen Sie wieder im Wettkampf?

Krasniqi: Es gibt keine konkreten Pläne. Ich muss völlig gesund werden. Ob das noch in diesem Jahr klappt oder erst zur Rückrunde, ob ich mal im Kader bin oder bei der Zweiten Mannschaft anfange, entscheiden wir dann. Es ist sicher einfacher, in eine gut funktionierende Mannschaft und nicht in einen Abstiegskampf zurückzukehren. Die Situation jetzt empfinde ich schon als Knick in der Karriere, aber ich komme zurück. Ich will wieder der Alte sein, dann kann ich dem Team auch helfen.

Leserkommentare

Leserkommentare (2)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert