Kilic will die angekündigten Konsequenzen ziehen

Von: Klaus Schmidt
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Ab jetzt „rigoros“: Alemannia Aachens Trainer Fuat Kilic. Foto: sport/Manngold

Aachen. Dominik Ernst und Timo Staffeldt wären dann nach ihren Sperren wieder bereit für einen Einsatz. Physische Probleme meldet derzeit nur Taku Ito. „Wir haben ihn wieder aus der Belastung rausgenommen, weil er eine große Schmerzempfindlichkeit hat“, sagt Alemannia Aachens Cheftrainer Fuat Kilic über den am Knöchel lädierten Japaner.

Zehn Tage sind vergangen seit dem letzten Meisterschaftsspiel, die Schwarz-Gelben haben „ein großes Pensum absolviert mit Doppeleinheiten und einem internen Vergleichsspiel“ unter Hinzunahme von U-Spielern. Am kommenden Donnerstag (19.30 Uhr) greift der Fußball-Regionalligist wieder ein, im Siegener Leimbachstadion beim Aufsteiger und potenziellen Wiederabsteiger TuS Erndtebrück. Kilic sagt: „Wir versuchen, weiter dran zu ziehen.“

Davon war zuletzt beim 0:1 in Rödinghausen wenig zu sehen. Der Trainer umschreibt es höflich: „Ich hatte ein anderes Auftreten erwartet.“ Und wird die angekündigten Konsequenzen ziehen. „Es gab Vier-Augen-Gespräche. Wer Ansprüche stellt, in der Mannschaft eine gewisse Rolle zu spielen, der muss das mit Leistung untermauern. Mehr Schein als Sein, das geht nicht.“ Und: „Bei Alemannia Aachen geht es niemals um die goldene Ananas.“ Fuat Kilic spricht von „Gier“ und „Siegermentalität“, da hat das Team weiterhin Nachholbedarf. „Man muss es so deutlich sagen: Wir haben eine zu flache Hierarchie.“

Ab sofort werde ausprobiert und vermehrt Spielzeit gegeben an diejenigen, die perspektivisch in der nächsten Saison für ein besseres Abschneiden sorgen sollen. „Jeder hat seine Einsatzzeiten bekommen, ich habe immer Rückendeckung gegeben“, sagt Kilic. Nun will er „rigoros“ und „auf mehreren Positionen durchwechseln“. Namen nennt der Trainer noch nicht. Nur so viel: „Der eine oder andere wird überrascht sein, nicht zu spielen oder nicht mal im Kader zu stehen.“ Am Donnerstag beim TuS Erndtebrück.

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