Kein Freibrief für den starken Krasniqi

Von: Christoph Pauli
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Abedin Krasniqi
Volltreffer von der Bank: Abedin Krasniqi (rechts) hatte großen Anteil an Alemannias Punktgewinn in Leverkusen. Einen Freibrief hat Aachens Stürmer bei Peter Schubert deshalb aber nicht. Foto: Jérôme Gras

Leverkusen/Aachen. Alemannias Trainer hatten nahezu freie Auswahl und landeten drei Volltreffer. Drevina, Krasniqi und Lünenbach wurden in der Reihenfolge in Leverkusen eingewechselt. Der Umschwung nach zähem Vorlauf trug ihren Namen.

„Das ist auch eine Entwicklung, dass wir gute Qualität einwechseln können“, urteilte Trainer Peter Schubert nach dem 1:1 bei Bayer Leverkusen II am Freitag. Wie schon in der Vorwoche kamen die entscheidenden Impulse von außen. Eine Halbzeit lang hatte die Werkself die Partie dominiert. Aachen hatte ausreichend Defensivspieler aufgeboten, und dennoch griffen die getroffenen Sicherheitsvorkehrungen zunächst nicht. „Wir haben zu tief verteidigt, haben uns zu weit zurückgezogen“, beobachtete der Trainer.

Die Korrekturen griffen erst nach dem Wechsel, als die Gäste mehrfach das System veränderten. Die Auswechselspieler bewarben sich dabei um längere Einsatzzeiten. Vor allem Krasniqi blühte auf. „Er hat gezeigt, wie er seinen Platz in der Mannschaft finden kann. Er hat sehr stark mit und auch gegen den Ball gearbeitet“, lobte Schubert seinen Torjäger, der in den letzten Wochen nicht mehr zur Startformation gehörte.

Ein Freibrief für die nächste Partie am Sonntag gegen Düsseldorf hat Stürmer Krasniqi trotz guter Leistung nicht erworben. „Wir haben eine Woche Zeit, um zusammen zu arbeiten. Er hat es selbst in der Hand.“ Vermutlich wird gegen die Zweite des Zweitligisten auch Rafael Garcia wieder zum Kader gehören, dem die Trainer nach intensiven Belastungen gegen Bayers Zweitvertretung eine kleine Pause gönnten.

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