Aachen - Kein finanzieller Spielraum: Alemannia schließt das Transferfenster

Kein finanzieller Spielraum: Alemannia schließt das Transferfenster

Von: pa
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Tivoli Alemannia Aachen Symbol
Neben dem ausgeliehenen Severin Buchta wird es am Tivoli keine weiteren Neuzugänge geben. Foto: Björn Hellmich

Aachen. Das Transferfenster wurde am Tivoli dann schon früher als bei den anderen Vereinen geschlossen. „Man hat mir signalisiert, dass wir in unserer finanziellen Situation nicht mehr reagieren können“, sagt Fuat Kilic. Alemannias Trainer hat in dieser Winterpause einige nicht eingesetzte Spieler - wie Haydar Kilic, Ryo Suzuki oder Alexander Förster - abgegeben, die nun bei anderen Klubs sich weiterbilden können.

Zuletzt wurde der Vertrag von Mardochee Tchakoumi aufgelöst, der sich vermutlich dem Regionalliga-Rivalen TSG Sprockhövel anschließen wird. „Wir wollten unseren Kader verkleinern und jungen Spielen bessere Einsatzmöglichkeiten geben“, sagt Kilic. Eher ungeplant war der Weggang von Daniel Hammel, der bei den Stuttgarter Kickers unterschrieben hat. Auch für den Mittelstürmer gibt es nun keinen Ersatz, auch wenn sich der gesetzte Junior Torunarigha seit Wochen mit muskulären Problemen plagt.

Verpflichtet im Winter wurde Peter Hackenberg, der größere Gehaltseinbußen in Kauf nahm. Und am Dienstag wurde auch die Ausleihe von Severin Buchta aktenkundig. Der 20-Jährige kommt bis zum Sommer vom Karlsruher SC, der ihn in der Hinrunde nicht in der 3. Liga einsetzte. Kilic reagierte mit dem Wintertransfer auf die Probleme, die es auf den Außenbahnen durch die Verletzungen von Nils Winter und Tobias Mohr gegeben hat.

„Wir bekommen einen sehr flexiblen Spieler mit einer guten Mentalität“, sagt er. Möglich wurde der Wechsel auf Zeit auch nur, weil der KSC weiterhin das Gehalt mit finanziert, während der Spieler in den nächsten fünf Monaten in Aachen ausgebildet wird.

Auch wenn der Trainer gerne noch kurzfristig einen Stürmer dazu genommen hätte, bejammert er nicht die vorzeitige Schließung des Transferfensters. „Es ist so wie es ist. Ich muss den vorgegebenen Rahmen akzeptieren.“

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