Investoren: Alemannia-Fans schlagen den „Aachener Weg“ vor

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Fan-IG-Vorsitzender Thomas Wenge (r.), hier bei einer Diskussion im Mai, kann sich eine Übernahme von 49,9% der Alemannia-Anteile durch Investoren vorstellen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Bislang waren 24,9 Prozent die Schmerzgrenze für die Fan-IG für den Fall, dass Alemannia Anteile an einen Investor verkauft.

Nachdem der Verein inzwischen erklärt hat, dass die mögliche Interessentengruppe um Spielerberater Lars-Wilhelm Baumgarten und Rechtehändler Michael Kölmel entweder größer oder aber gar nicht einsteigen wolle, bewegt sich auch die Fan IG. „Notfalls könnten auch 49,9 Prozent eine tragbare Option werden“, findet der Vorsitzende der IG, Thomas Wenge.

In den Verhandlungen gehe es aber bereits um eine spätere Aufstockung auf 80 Prozent. Bei den organisierten Fans schrillen da die „Alarmglocken“, teilt Wenge mit. Das sei kein Einstieg von Investoren mehr, es wäre de facto der Ausstieg des TSV aus dem Profifußball.

„Die neuen Eigentümer könnten ihre Alemannia-GmbH meistbietend nach China verschachern. Oder sie könnten den ganzen Laden einfach dichtmachen, wenn er nicht den erhofften Profit abwirft.“ Stattdessen schlagen die Fans einen „Aachener Weg“ vor, um die aktuell absehbare Lücke von etwa 400.000 Euro im laufenden Saisonetat zu schließen.

„Wenn wir alle – Vorstände, Mitglieder, Fans, Freunde und Gönner der Alemannia – gemeinsam Ideen entwickeln, sollte es möglich sein, die Lücke zu stopfen. Das oberste Ziel muss lauten, es aus eigener Kraft zu schaffen statt die Alemannia für immer an fremde Herren zu verkaufen.“

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