Holt Alemannia das Double in der Halle?

Von: Klaus Schmidt
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Da hatte das Siegerbier noch festen Stand: Alemannia feiert den Triumph beim Hallenturnier in Frankfurt. Foto: Joachim Storch

Aachen. Es kam, wie die Kollegen es hatten kommen sehen. Das Siegerbier war eingeschenkt, die Mannschaft versammelte sich freudetrunken vor den Objektiven der Fotografen - dann ging alles drunter und drüber, und Alper Uludags Versuch, das Riesenglas abzustellen, endete unsanft.

Der Sockel brach ab, doch wenn Scherben Glück bringen, dann kann für Alemannia Aachen in diesem Jahr nichts mehr schief gehen. „Ein schöner Erfolg, den sich die Jungs verdient haben”, sagte Trainer Friedhelm Funkel nach dem Sieg beim Frankfurter Hallenturnier, und auch Manager Erik Meijer freute sich: „Das gibt den Jungs ein gutes Gefühl. Und über Alemannia gibt es wieder mal was Positives zu berichten.”

Timo Achenbach wurde im Namen der Mannschaft zeitnah vorstellig in Sachen Siegerscheck über 5000 Euro. Meijer: „Das klären wir intern.” Der Briefkopf der Schwarz-Gelben wird zwar nicht erweitert um den Triumph am Main, der Auftritt machte aber gute Laune zum Beginn der Winter-Vorbereitung. „Die Mannschaft hat sich ins Turnier reingearbeitet und Spielfreude gezeigt”, sagte Funkel. Dem 1:2 gegen Kickers Offenbach folgten ein 2:1 gegen Eintracht Frankfurt sowie jeweils ein 5:4 gegen den FSV Frankfurt (Halbfinale) und 1899 Hoffenheim (im Endspiel). „Vier Spiele in der Halle sind schon eine ziemlich hohe Belastung” - als Lohn nicht nur für den Sieg ließ der Chefcoach einen trainingsfreien Samstagvormittag springen. „Wären wir nach der Vorrunde ausgeschieden, hätten wir zwei Mal trainiert.”

Unverbindliche Anfragen

Zum Laktattest am Montag (10 Uhr) im Waldstadion werden auch Mario Erb und Lennart Hartmann erwartet, die wie Fabian Bäcker (bei Borussia Mönchengladbachs U 23 im Test) und Jonas Strifler (2. Mannschaft) in der Winterpause wechseln können. Meijer und Funkel führten zwar auch am Rande des Frankfurter Turniers einige Sondierungsgespräche, aber die Kontakte und Anfragen sind weiterhin unverbindlich. „Das wird wohl auch noch ein, zwei Wochen dauern”, vermutet der Cheftrainer.

Am Abend tritt Alemannia in der Essener Grugahalle (ab 17.45 Uhr/live bei Sport1) an. „Wir fahren mit demselben Kader hin”, sagt Friedhelm Funkel. Die Gruppengegner - RWE und Arminia Bielefeld - sind auf dem Papier von kleinerem Kaliber als die Freitags-Konkurrenz. Auf dem weiteren Weg zum „Hallen-Double” sind Fortuna Düsseldorf, der MSV Duisburg oder RW Oberhausen die möglichen Gegner.
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