Heyen: „Die Situation hat sich nicht geändert”

Von: pa
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Aachen. Bis Mitte der Woche wollte die Kanzlei von Wirtschaftsprüfer Michael Mönig Alemannias Bilanzen prüfen.

Die Münsteraner Fachanwälte für Insolvenzrecht brauchen dann doch etwas mehr Zeit, um sich einen Überblick zu verschaffen. Sie sind tief hineingetaucht ins Zahlendickicht.

Alemannia hat die Experten dazugenommen, um die Erkenntnisse des hauseigenen Prüfers bestätigen zu lassen. Der hatte eine (unbestätigte) Unterdeckung von 3,9 Millionen Euro herausgefunden, die den Verein in seiner Existenz massiv gefährdet.

Der Verein will sich erst äußern, wenn Mönig dem Aufsichtsrat seine Einschätzung gegeben hat. Bis auf weiteres gilt: "Die Situation hat sich nicht geändert", sagt Präsident Meino Heyen. Die Lage bleibt brisant, die Insolvenz droht immer noch.

Letzte Woche wurde frisches Geld vorerst nur in Höhe der Oktobergehälter in den Verein gepumpt. Mit der Belegschaft wurde am Donnerstag nochmals gesprochen. Tenor: An strukturellen Veränderungen führe kein Weg vorbei. Aufgefasst wurde dies als Ankündigung von betriebsbedingten Kündigungen, die noch nicht konkretisiert worden sind.

"Wir arbeiten mit sehr vielen Leuten rund um die Uhr an der dringend notwendigen Sanierung", sagt Heyen. In der nächsten Woche sollen die Gläubiger und wohl auch die Öffentlichkeit über neue Erkenntnisse informiert werden.
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