Großes Casting nach dem Klassenerhalt

Von: Christoph Pauli
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Kaderschmied und Trainer: Peter Schubert plant die nächste Spielzeit. Foto: sport/Revierfoto

Aachen. Fast über Nacht steht dann nun der Klassenerhalt fest. Leverkusen II verlässt auf eigenen Wunsch die Regionalliga West, so dass Alemannia selbst mit punktloser Ausbeute in den letzten fünf Spielen noch über den Strich bleiben würde.

Das Team darf nach zwei Abstiegen in Folge mal länger in einer Klasse verweilen. Letztlich noch souverän packt die Mannschaft von Peter Schubert das selbstgestellte Klassenziel. Die Alemannia bleibt ein Viertligist – und freut sich ein bisschen darüber nach etlichen Spielzeiten, die von Pleiten, Pech und Pannen geprägt waren. Die laufende Saison war als Phase der sportlichen Konsolidierung ausgerufen, in der folgenden Monaten werden höhere tabellarische Regionen angepeilt.

So trudelt die Saison aus, aber den Schlendrian möchte der Trainer eher nicht in der Aufstellung sehen. „Wir spielen noch gegen Teams, die um den Klassenerhalt kämpfen, da sind wir in der Verantwortung“, sagt Schubert Unverändert strebt die Gruppe nach einem einstelligen Tabellenplatz und 50 Punkten beim Saisonabpfiff.

Am Samstag gastiert seine Mannschaft in Oberhausen. Die Rot-Weißen stellen die beste Mannschaft der Rückrunde, haben noch minimale Aufstiegs-Aussichten. „Wir sind klarer Außenseiter, fahren aber auch dahin, um zu gewinnen“, sagt der Trainer.

Immer noch laboriert Abedin Krasniqi an einer Reizung am Schambein, ist wieder aus dem Trainingsbetrieb genommen. „Die Situation ist nicht so, dass wir ein Risiko eingehen müssten.“ Nazim Sangare und Marvin Ajani, die mit Düsseldorf II in Verbindung gebracht werden, fallen vermutlich ebenfalls erkrankt aus. Die beiden stehen vor einer beruflichen Veränderung, andere Spieler mit auslaufenden Verträgen können die letzten Partien noch für ausgeprägte Werbung in eigener Sache nutzen. Das Casting am Tivoli wird intensiviert. „

Wir werden vielleicht mal im Hinblick auf die nächste Saison Spieler auf anderen Positionen testen“, sagt der Training. Niko Opper als Rechtsverteidiger wäre so ein Beispiel. Auf der Problem-Position wurden zuletzt auch schon Kris Thackray und Marco Neppe eingesetzt. Denkbar ist auch, dass Thomas Unger, am Ende der Saison mal mit einer Partie im Tor belohnt wird.

Alemannia bleibt ein Regionalligist, und zeitnah können die Gespräche mit den Kandidaten für die nächste Saison intensiviert werden. Die Gretchenfrage von Schubert: „Wer hat Bock vor 6500 Zuschauern oder sogar noch mehr zu spielen und ist dafür bereit, ein paar Euro weniger zu verdienen als zum Beispiel bei Fortuna Köln oder in Lotte?“

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