Aachen - Fan-Vertreter wollen in die Gremien des Vereins

Fan-Vertreter wollen in die Gremien des Vereins

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Aus der Fan-IG in die Gremien, um den Alemannia-Geist zu bewahren: von rechts Klaus Offergeld (Verwaltungsrat), Carsten Schmidt (Aufsichtsrat), Dirk Heinhuis (Verwaltungsrat) und Jürgen Frantzen (bereits im Aufsichtsrat). Foto: Hans-Peter Leisten

Aachen. Die IG der Alemannia Fans und Fan-Clubs hat gegenüber den zuständigen Gremien des TSV Alemannia Aachen satzungsgemäß ihre Kandidaten für die am 29. Juni stattfindenden Wahlen zum Verwaltungsrat des Vereins sowie zum Aufsichtsrat der Alemannia Aachen GmbH benannt.

Nach Dirk Heinhuis nominierte man nun Klaus Offergeld als Kandidaten für einen Sitz im Verwaltungsrat.

„Wir bedauern die Entscheidung, Klaus Offergeld den Einzug in das Präsidium zu verweigern. Nach der Ablehnung einer erneuten Kandidatur des amtierenden Präsidenten Horst Heinrichs ist das der zweite Kunstgriff zur Verhinderung eines mitglieder- und fannahen Präsidiumsmitgliedes. Gleichwohl müssen wir das Votum akzeptieren.

Der Verwaltungsrat übt sein satzungsgemäßes Recht aus”, erläutert IG-Vorstandsmitglied Hans Libotte in Richtung Verwaltungsrat. Somit stehen auf der Mitgliederversammlung drei Kandidaten aus der Anhängerschaft zur Wahl.

Der 41-jährige Landesbeamte Dirk Heinhuis ist seit vier Jahren Vorstandsmitglied der IG und seit 2006 Sprecher des Vorstandes. Er war an vielen erfolgreichen Aktionen federführend beteiligt.

So brachte er 2000 mit einer Anfrage die Offenlegung der Machenschaften des damaligen Alemannia-Präsidiums ins Rollen. Außerdem war Heinhuis Gründer der Initiative „Pro Aachen”, die einen wesentlichen Anteil daran trug, dass das neue Stadion an seinem jetzigen Standort gebaut wird.

Offergeld (60) ist Vereinsmitglied und Tivoligänger seit mehr als 40 Jahren. Er arbeitet seit 2008 im Vorstand der IG mit. Der Pädagoge, Marathonläufer und Rennradfahrer war maßgeblich an der Satzung der Alemannia beteiligt, die den Mitgliedern größeren Einfluss auf die Gremien-Zusammensetzung einräumt.

Darüber hinaus nominiert die IG Carsten Schmidt (49) für einen Sitz im GmbH-Aufsichtsrat. Der Geschäftsführende Partner einer Düsseldorfer Kommunikationsagentur ist seit 1998 Mitglied der Alemannia. Er ist Mitbegründer, Herausgeber und Redakteur des Fußballmagazins „In der Pratsch”.

„Alle unsere Kandidaten sind viele Jahre eng mit der Alemannia verbunden und erfüllen die Voraussetzungen für die Ämter. Wir wollen dazu beitragen, dass der Alemannia der Spagat zwischen den wirtschaftlichen Erfordernissen und dem besonderen Geist unseres Traditionsvereins gelingt. Und dabei haben wir ausdrücklich den Gesamtverein im Blick”, betont Jürgen Frantzen, IG-Vorstand und Aufsichtsratmitglied.

Zusätzlich zu diesen drei Bewerbungen setzt sich die IG dafür ein, dass der scheidende Präsident Heinrichs seine Arbeit im Aufsichtsrat der GmbH fortsetzen kann. Zu diesem Zweck entsprach Heinrichs der Bitte der IG, sich auf der Mitgliederversammlung für ein Mandat zu bewerben.
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