Ex-Alemannia-Coach Benbennek neuer Trainer beim SV Ried

Von: bj
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Von der Vierten Liga in Deutschland in die Erste Liga Österreichs: Christian Benbennek wird neuer Trainer der SV Ried. Foto: Steindl

Aachen/Ried. In seiner Zeit am Tivoli war Christian Benbennek regelmäßig auf Facebook unterwegs. Zuletzt war es in den sozialen Netzwerken aber ruhig geworden um Alemannias ehemaligen Trainer. Am Montagnachmittag teilte der 43-Jährige einen Beitrag des österreichischen Erstligisten SV Ried 1912. Versehen mit einem kurzen Statement.

Wie der Verein am Montag auf seiner Homepage und den sozialen Kanälen bekanntgab, hat Benbennek einen Zwei-Jahres-Vertrag bei den Innviertlern unterschrieben.„Christian Benbennek passt mit seiner Ausbildung und seinem Werdegang perfekt zu unserem Anforderungsprofil. Er ist ein Trainer mit Perspektiven, will etwas erreichen und hat dafür einen genauen Plan“, erklärt SVR-Sportdirektor Stefan Reiter.

Dabei punktete Benbennek mit einer besonderen Bewerbung. „Christian Benbennek hat mir schriftlich perfekte Einzelanalysen unserer Spieler vorgelegt und aufgezeichnet, wie er sein Spielsystem anlegen wird. Auch die Neuzugänge sind mit ihm bereits abgesprochen. Er ist eine sehr starke Persönlichkeit, sehr diszipliniert und arbeitet sehr analytisch. Unser neuer Cheftrainer ist ein echter Teamplayer und fordert das auch von allen anderen ein“, sagt Reiter.

Auch Benbennek freut sich auf seinen neuen Job, nachdem sein Engagement am Tivoli unschön geendet hatte: „Es war immer ein großes Ziel von mir, Trainer einer Mannschaft in der obersten Liga zu sein. Die Aufgabe, die SV Ried in der österreichischen Bundesliga zu trainieren, ist eine sehr große Ehre für mich. Ich freue mich sehr über diese Aufgabe und darüber, dass der Verein Vertrauen in meine Arbeit setzt. Ich werde alles dafür tun, dieses Vertrauen durch meine Arbeit zurückzugeben. Die Spiele, die ich bisher von der SV Ried gesehen habe, zeigen, dass diese Mannschaft ein Riesen-Herz hat. Das gefällt mir sehr gut und passt gut zu meiner Mentalität.“

In Aachen hatte es Probleme mit seiner Mentalität gegeben, nach einem rekordverdächtigen Start sprach sich die Mannschaft gegen ihn aus. Die Profis wandten sich an den Aufsichtsrat, an den Manager – und als all das nicht half, griffen sie zur Feder und schrieben ihren Frust nieder. Weder mit Manager Alexander Klitzpera noch mit Benbennek noch mit seinem Co-Trainer Uwe Fecht wollten sie weiter zusammenarbeiten. Benbennek musste gehen, sein Abschied stand schon vor dem Spiel gegen Lotte am 5. Dezember fest. Der Rest dürfte bekannt sein.

Seine letzte Pressekonferenz am Tivoli hatte Benbennek übrigens am 1. Januar geteilt. Es war sein letzter Beitrag auf Facebook – bis zum heutigen Tag.

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