Aachen - Erik Meijer trifft sich mit Peter Hermann

Erik Meijer trifft sich mit Peter Hermann

Von: pa
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Aachen. Das Drehbuch für Alemannias Jahreshauptversammlung ist noch nicht komplett. Es könnte ja sein, dass beim Tagesordnungspunkt 5, Bericht von Erik Meijer, der Vorhang aufgeht und der neue Trainer auf der Bühne steht.

Einen Monat ist das Abschiedsspiel von Michael Krüger her. Seitdem ist Alemannias Manager auf der Suche. Die Fahndung dauert schon so lange, dass die ersten Trainer in der neuen Saison fast schon wieder entlassen sind. „Ich habe keine Eile”, sagt Meijer, der genüßlich beobachtet, wer alles gehandelt wird.

Fest steht immerhin, dass Leverkusens Ulf Kirsten niemals ein Thema war. Und auch Benno Möhlmann hat bislang keinen Kontakt nach Aachen, teilte er am Wochenende auf Anfrage mit. Ohnehin will Meijer keinen der üblichen Verdächtigen präsentieren. Auch deswegen scheidet Möhlmann aus, der mehr Karussell-Fahrten als die meisten seiner Kollegen zuletzt mitgemacht hat. Wahlweise wurde er in Rostock, Bielefeld oder in Hamburg (als Sportdirektor) gehandelt.

Konkreter ist schon die Spur nach Leverkusen. „Peter Hermann hat mich vor ein paar Tagen informiert, dass Erik Meijer Kontakt aufgenommen hat und es zu einem Gespräch kommen wird”, bestätigt Bayers Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser. Der Bayer-Boss ist „verstimmt” über die Form der Kontaktaufnahme: „Erst einmal müssen sich die Vereine gegenseitig informieren, aber das müssen die jungen Leute noch lernen.”

Ohnehin besitzt Holzhäuser wenig Neigung, Alemannias Ex-Profi Hermann in die alte Heimat ziehen zu lassen. „Er ist bei Bayer eine Institution, hat noch Vertrag hier, und die Zusammenarbeit mit Chef-Trainer Jupp Heynckes ist sehr gut.” Weder Meijer noch Hermann waren am Mittwoch zu sprechen.

Interessiert ist Meijer auch an Bayers A-Jugend-Torjäger Pierre Michel Lasogga, den es nach Aachen zieht. „Es gibt auch Anfragen aus der 1. Liga für ihn. Wir sortieren noch. Wichtig für uns ist, dass der Junge in den nächsten ein, zwei Jahren bei einem anderen Verein Spielpraxis erhält, um den Sprung aus der Jugend zu den Profis zu schaffen.” Und da sei Aachen zumindest eine gute Adresse sagt Holzhäuser. „Zur Alemannia haben wir ein engeres Verhältnis als zu vielen anderen Vereinen.”
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