Helrath - Engelbrecht kehrt mit drei Toren zurück

Engelbrecht kehrt mit drei Toren zurück

Von: Helga Raue
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Wieder ein Schwarz-Gelber: Daniel Engelbrecht. Foto: Jérôme Gras

Helrath. Dieser Stürmertyp hat Alemannia Aachen gefehlt: antrittsstark, schnell, bissig, mit einer guten Übersicht, einem harten Schuss und einem ausgeprägten Torinstinkt. Als erster Winterneuzugang kehrt Daniel Engelbrecht von Drittligist Stuttgarter Kickers an den Tivoli zurück. Und sein Einstand gelang nach Maß.

Drei Treffer und eine Vorlage steuerte der 25-jährige Mittelstürmer zum 8:0-Erfolg des Fußball-Regionalligisten im Test gegen den belgischen Zweitligisten Padro Eisden Maasmechelen auf dem Platz der Sportfreunde Hehlrath bei.

„Wir wissen, was Daniel kann. Wenn so ein Spieler auf dem Markt ist, muss man zugreifen und ihn nach Hause holen“, freute sich Aachens Coach Fuat Kilic über seinen neuen Stürmer. „Es gab mehrere Anläufe, jetzt hat es geklappt. Ich habe ihn oft beobachtet, zuletzt noch im Kickers-Spiel gegen Fortuna Köln. Und Daniel hat im Testspiel ja gleich seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt“, so Sportdirektor Alexander Klitzpera, der Engelbrecht bis Saisonende verpflichtete. Offen ist, ob auch Kickers-Akteur Marco Gaiser (22), der gegen Maasmechelen in der Innenverteidigung agierte, eine Chance erhält.

„Nach der Pause hat es sehr viel Spaß gemacht, mal wieder gegen den Ball zu treten. Und ich brauchte keine Eingewöhnungszeit in meiner alten Heimat“, freute sich Daniel Engelbrecht. „Mit meinem ersten Auftritt bin ich zufrieden, auch wenn noch Luft nach oben ist. Aber bis zum ersten Meisterschaftsspiel Ende Januar ist ja noch genügend Zeit. Ich bin glücklich, den Schritt zur Alemannia zurück gemacht zu haben.“ Von 2009 bis 2012 hatte „Engel“, so sein Spitzname, bei Aachen II agiert, in 73 NRW-Liga-Partien 48 Tore erzielt, trotz mehrfacher Kaderberufungen unter Friedhelm Funkel aber nie in der ersten Mannschaft gespielt.

Maasmechelen agierte überraschend harmlos. Tobias Mohr (6.) eröffnete Aachens Torreigen, Engelbrecht (10., 32, 43.), Maciej Zieba (18.), Jerome Propheter (24.) – trotz Maske per Kopf – und Dennis Dowidat (26.) besorgten den Pausenstand. Danach wechselte Kilic fast komplett durch. Aachen dominierte weiter, erhöhte aber nur noch durch Kapitän Aimen Demai (55.) per Foulelfmeter. Kilic: „Wir haben gebissen, hatten nach der harten Trainingswoche eine hohe Laufbereitschaft.“

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