Aachen - Eintrittspreise am Tivoli werden leicht gesenkt

Eintrittspreise am Tivoli werden leicht gesenkt

Von: pa
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Der Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning.

Aachen. Seit mehr als einer Woche befindet sich die Alemannia in der Vorbereitung auf die neue Saison in der Regionalliga. Der Trainingsauftakt hat gezeigt, wie groß der Zuspruch seitens der Anhänger auch trotz des Abstiegs und der schwierigen Situation rund um den Tivoli ist. Dauerkarten werden von den Schwarz-Gelben allerdings nicht angeboten - noch nicht. Unser Redakteur Christoph Pauli hat diesbezüglich einmal nachgefragt bei Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning.

Warum startet Alemannias Vorverkauf noch nicht?

Mönning: Wir sind noch in Abstimmungsprozessen mit der Polizei, welche Blöcke wir unter Sicherheitsaspekten für die Liga-Heimspiele öffnen und welche wir schließen. Es betrifft in erster Linie die Sitzplätze. Jeder Block, der nicht geöffnet wird, spart der Alemannia Geld. Wir haben hierzu Anfang dieser Woche noch eine abschließende Besprechung. Danach kann der Verkauf von Dauerkarten gestartet werden.

Wie werden die Preise angepasst?

Mönning: Im Gegensatz zur vergangenen 3.-Liga-Saison werden die Preise durchschnittlich leicht gesenkt. Damit liegen wir in einer ähnlichen Größenordnung wie vergleichbare Vereine der Regionalliga. Niedrigere Preise kann sich die Alemannia nicht leisten, denn wir haben nun mal das große Stadion und die entsprechende Infrastruktur. Mit der Senkung wollen wir auch den wegfallenden freien Bustransfer kompensieren.

Ist garantiert, dass die Dauerkarten bis ans Saisonende gültig sein werden?

Mönning: Wir haben am 23. Juli eine wegweisende Gläubigerversammlung auf der die Gläubiger entscheiden, ob der Geschäfts- und Spielbetrieb weitergeführt wird oder ob der Verein liquidiert wird. Wir gehen davon aus, dass die Gläubiger sich für die Weiterführung und die Sanierung entscheiden. Gelder aus dem Vorverkauf, die bis dahin eingezahlt werden, gehen auf ein geschütztes Sonderkonto und stehen dem Spielbetrieb erst dann zur Verfügung, wenn die Gläubiger die Fortführung tatsächlich beschlossen haben. Die Fans haben alternativ die Möglichkeit, ihre Dauerkarte erst zu zahlen, wenn die Gläubigerversammlung vorbei ist. Die Dauerkarten sind dann für den laufenden Spielbetrieb in der kommenden Saison gültig.

Ist ein Konstrukt gefunden, dass die Einlagen der Sponsoren gesichert und ausschließlich für den Spielbetrieb bestimmt sind?

Mönning: Beitrage der Sponsoren landen bis zur Gläubigerversammlung auf einem Sonderkonto und werden erst für den Spielbetrieb abgerufen, wenn die Gläubiger ihre Zustimmung für die Fortführung des Spielbetriebs gegeben haben. Für Sponsoren gibt es zudem die Möglichkeit, ihre Beiträge monatlich zu zahlen.

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