„Ein richtig geiler Kasten”: Cristian Fiel und der neue Tivoli

Von: Roman Sobierajski
Letzte Aktualisierung:
Fiel
Cristian Fiel hat sich Gedanken über seine neue Arbeitsstätte.

Aachen. Cristian Fiel hat das neue Stadion Zentimeter um Zentimeter wachsen sehen. „Jeden Tag, wenn ich morgens über die Krefelder Straße zum Training gekommen bin, jedes Mal, wenn wir auf dem Weg zum Trainingsplatz gingen, konnte ich sehen, wie es voran ging.”

Die Vorfreude auf die neue, steile, gelbe, laute Arena ist schon riesengroß bei Cristian Fiel, der mittlerweile seit fünf Jahren das schwarz-gelbe Trikot trägt: „Das ist ein richtig geiler Kasten geworden.” Ein „geiler Kasten”, den Cristian Fiel allerdings auch nur so kennt, wie jeder Alemannia-Fan auch.

„Wir sind während der Bauphase ein paar Mal mit der Mannschaft zur Stadionführung gewesen. Ich kenne die Zuschauerränge, habe erlebt, wie das Dach gewachsen ist. Wie der Bereich für die Spieler aussieht, weiß ich allerdings noch nicht.” Eine Wissenslücke, die spätestens mit dem Anpfiff zur neuen Saison wohl geschlossen sein dürfte.

Heiß auf St. Pauli

Die Fans nehmen die Stimmung mit ein Stückweit die Krefelder Straße hinunter, die Planer hinter den Kulissen einige Reliquien der letzten Jahrzehnte wie die kultige Stadionuhr oder Stadionsprecher Robert Moonen, die im neuen Tivoli wieder ihren Platz finden werden.

Und was nehmen die Spieler mit?

„Das wird für uns schon etwas schwieriger”, schätzt Fiel ein. „Ich habe im alten Tivoli nur gute Zeiten erlebt.”

„Ich hatte das große Glück, zu einer Zeit zu kommen, als wir auf einer Erfolgswelle geschwommen sind. Mein zweites Spiel in dem alten Kasten war direkt das Viertelfinale im DFB-Pokal gegen Bayern München, hier haben wir den Aufstieg geschafft, eine Saison lang in der Ersten Bundesliga gegen die ganz großen Vereine gespielt. Unsere Uefa-Cup-Spiele mussten wir nach dem DFB-Pokalfinale dann ja leider in Köln austragen.”

Es liegt also an den Spielern, das 50-Millionen-Euro-Projekt mit Erfolgen und Erinnerungen zu füllen. Die erste Gelegenheit, das allererste Spiel in der Arena ist terminiert. Das Punktspiel gegen den FC St. Pauli. „Der perfekte Gegner”, schätzt der Mittelfeldspieler ein, „die perfekten Voraussetzungen.

Ein Montagsspiel unter Flutlicht vor gefüllten Rängen. Was kann man sich eigentlich Schöneres wünschen. Ich persönlich jedenfalls bin jetzt schon richtig heiß auf diese Begegnung.”


Dieser Beitrag stammt aus der 36-seitigen Sonderbeilage „Na, gespannt?” zum neuen Tivoli, die am Samstag, 15. August 2009, in den Druckausgaben von Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten erscheint.

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