Ein Nachmittag zum Vergessen für die Alemannia

Von: cheb
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In der ersten Halbzeit sah es für die Alemannia noch gut aus, doch in der 86. Minute schossen die Absteiger des 1. FC Köln II dann das Siegertor. Foto: J. Gras

Aachen. Die Stimmung am Tivoli war nach dem 4:0-Erfolg unter der Woche deutlich aufgehellt, aber auch nach dem Spiel gegen die Zweitvertretung des 1. FC Köln gab es wieder ein Pfeifkonzert am Tivoli. Mit einem 0:1 (0:0) gegen den Abstiegskandidaten verpassten die Tivoli-Kicker die Chance zum Sprung auf Platz Drei.

Die selbe Startelf wie unter der Woche gegen den SC Wiedenbrück wurde von Trainer Fuat Kilic mit dem Auftrag betreut, drei Punkte einzufahren. Die Alemannen begannen mit viel Druck und vielen Abschlüssen, die Genauigkeit in Abschluss oder Passspiel fehlte jedoch fast vollkommen. Auch Standardsituationen, darunter ganze zehn Ecken, setzten die FC-Defensive um Keeper Sven Müller kaum unter Druck.

Die Kölner beschränkten sich währenddessen auf das weite Wegschlagen von jedem Ball, den sie im eigenen Strafraum vor die Füße bekamen. Trotzdem wurden die Rot-Weißen zweimal mit Kontern gefährlich – beide Male zeigte sich Alemannia-Torhüter Kleinheider richtig stark in der zehnten und 45. Minute.

So ging es torlos in die Kabine, die 6.300 Fans hofften natürlich, dass die Schwarz-Gelben aus der Feldüberlegenheit auch Profit schlagen können. Aber auch in Hälfte Zwei blieb es das selbe Muster: Aachen rannte an, aber gefährliche Chancen waren auf dem holprigen Geläuf fast Fehlanzeige.

Als sich alle Beteiligten langsam mit dem Punkt arrangiert hatten, kam es dann wie so häufig, wenn man die eigenen Chancen nicht verwertet: Der eingewechselte Capkin hatte freie Bahn auf der Seite, ließ mit einem einzigen Haken die Abwehr aussteigen und schlenzte den Ball aus 20 Metern gefühlvoll in das rechte Eck (86.) - das erste Tor für die Kölner seit sechs Spielen.

Aachen gelang auch danach im Strafraum nichts mehr – die fassungslosen Fans und der entgeisterte Fuat Kilic mussten die nächste Heimniederlage hinnehmen, obwohl die Tivoli-Kicker über die ganzen 90 Minuten diese Partie scheinbar völlig im Griff hatten.

Chance auf Wiedergutmachung gibt es kommenden Samstag – um 14 Uhr gastieren die Alemannen beim SV Rödinghausen.

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