Aachen - Ein hartes Stück Arbeit: Alemannia gegen Sprockhövel

Ein hartes Stück Arbeit: Alemannia gegen Sprockhövel

Von: Helga Raue
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Kilic lässt sich nicht in die Karten schauen: „Ein, zwei Positionen sind noch nicht entschieden.“ Foto: Birkenstock

Aachen. Meik Kühnel weiß, was auf ihn und seine Kollegen zukommt – „viel Laufarbeit. Wir müssen uns viel bewegen und in die Tiefe starten. Und auch mal mit langen Bällen hinter die Kette operieren“, erwartet der 22-Jährige am Mittwochabend (19 Uhr) ein hartes Stück Arbeit für Alemannia Aachen im Nachholspiel bei der TSG Sprockhövel.

Auch was gegen den Tabellenletzten der Fußball-Regionalliga herausspringen soll, sagt der 22-Jährige klar: „Ein Pflichtsieg.“ Das Hinspiel auf dem Tivoli endete torlos, weil die Alemannia ihre zahlreichen Torchancen nicht nutzte. „Leider hatte da keiner den Ball über die Linie gedrückt, auch weil Sprockhövel sehr massiv in der Defensive stand“, erinnert sich Fuat Kilic noch gut.

Die TSG spielte mit einem 5-4-1-System, und „das muss man erst einmal knacken“. Ähnlich wird es wohl am Mittwoch im Ischelandstadion in Hagen aussehen. „Wir müssen selber viel Geduld haben, zumal Sprockhövel aus dem Spiel heraus nicht übermäßig viel zulässt“, erwartet Aachens Coach, der trotz des Tabellenstandes Respekt vor den Gastgebern hat. „Sie sind Letzte, schön und gut, aber die Mannschaft hat trotzdem eine sehr gute Mentalität und hat sich definitiv noch nicht aufgegeben. Wichtig ist, dass wir das Spieltempo hochhalten, sonst wird es schwer.“

Der frühere Kapitän von Aachens U 21, der seit 2004 für die Alemannia spielt, ist längst eine feste Größe im Team, auch wenn er das Heimspiel gegen die TSG nur von der Bank aus verfolgte. Diesmal wird er neben Kapitän Timo Staffeldt auf der „Sechs“ auflaufen, dabei wohl aber weniger offensiv unterwegs sein, als zuletzt, da Necirwan Khalil Mohammad gelbgesperrt ausfällt. Offensiv hatte sich Kühnel zuletzt gut präsentiert, gegen Wiedenbrück den Ball zum 1:1 über die Linie gedrückt. „Ich bin in die Rolle als Achter reingewachsen“, sagt der Aachener.

Fehlen werden am Mittwoch Daniel Pütz (wieder im Training), Dennis Dowidat, Florian Rüter und Senol Ak. „Ich habe 16 Feldspieler zur Verfügung“, so Kilic, der Mark Depta im Tor wieder das Vertrauen schenken wird. Nach seiner Gelbsperre könnte Jerome Propheter erneut für Maurice Pluntke in die Viererkette rücken. Dagegen ist Nils Winter noch nicht wieder im „Vollbesitz seiner Kräfte“, so Kilic, so dass Tobias Mohr wieder hinten links agieren könnte.

„Ein, zwei Positionen sind noch nicht entschieden. Zudem haben wir eine Englische Woche, so dass vielleicht der eine oder andere geschont wird. Und ich will die Mannschaft taktisch auf den Gegner einstellen, das hat zuletzt gut geklappt“, lässt sich Kilic nicht in die Karten schauen.

Mögliche Aufstellung: Depta - Ernst, Propheter, Löhden, Mohr - Fejzullahu, Staffeldt, Kühnel, Mickels - Gödde, Hammel.

Schiedsrichter: Kevin Domnick (Duisburg).

Bilanz: 1 Spiel/1 Remis/0:0 Tore.

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