Ein Däne mit besonderem Talent: „Er spricht”

Von: Christoph Pauli
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Allan Jepsen wechselt zur Alemannia. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Als Erik Meijer die Manager-Arbeit am Tivoli aufnahm, suchte er einen jungen, hoffnungsvollen, deutschsprachigen Stürmer, jetzt schließt der 40-Jährige das Transferfenster mit seinem ersten Coup: ein 32-jähriger linker Verteidiger.

Die Prioritäten haben sich nach den jüngsten Krankenscheinen verschoben. Ein jüngerer Verteidiger fand sich nicht, Allan Jepsen überzeugte beim kleinen Winter-Casting. „Er wirkt sehr fit, er ist ein Beißer”, ist der erste Eindruck von Michael Krüger. Zudem gefällt dem Trainer auch die „Grundausstattung”: „Dänen sind taktisch sehr gut ausgebildet.”

Das alleine sind schon ein paar gute Gründe für den winterlichen Transfer. Es kommt aber noch besser: „Er spricht.” Das ist bei einem 32-jährigen Mann kein allzu großes Wunder, aber weil auf dem Platz nicht sehr viel gesprochen wird, ist das Kommunikationstalent auch wegen seiner verbalen Fähigkeiten herzlich willkommen.

Vorerst bleibt der Däne bis zum Sommer. Ob er eine Perspektive hat, entscheidet sich in den nächsten vier Monaten. „Wir stecken im April die Köpfe zusammen und sehen wie es passt”, sagt Erik Meijer. Linksfüßler stehen auf seiner Fahndungsliste ganz oben. Der Manager ist überzeugt von den sportlichen Qualitäten des dreifachen Familienvaters: „Er will hier etwas draus machen.”

Vielleicht feiert Jepsen schon am Montag den Einstand. Rechtsverteidiger Aimen Demai leidet an einem verhärteten Oberschenkel, sein Einsatz gegen den Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern ist fraglich. Wieder könnte Mirko Casper von links nach rechts verschoben werden. „Man muss sehen, wie lange die Kraft bei Allan reicht”, meint sein Trainer.

Die winterlichen Aktivitäten am Transfermarkt sind damit beendet - jedenfalls in Aachen. Junge, hoffnungsvolle, deutschsprachige Stürmer folgen im Sommer.
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