Ein Arbeitssieg zum Jahresabschluss für Alemannia Aachen

Von: cheb
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Dennis Dowidat sorgte für den Elfmeter-Treffer in der 28. Minute. Foto: Wolfgang Birkenstock
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Alemannia Aachen hat am Samstag auf dem Tivoli einen Arbeitssieg geholt. Foto: dpa

Aachen. Keine hohe Fußballkunst, aber drei Punkte: Im letzten Pflichtspiel im Jahr 2015 schlägt Aachen den Tabellensechzehnten aus Ahlen dank eines Elfmeters mit 1:0 (1:0) vor 6700 Zuschauern. Das Tischtuch zwischen Fans und Mannschaft ist aber merklich zerschnitten nach der Meuterei der Mannschaft gegen Ex-Trainer Christian Benbennek.

Interrimscoach Sven Schaffrath sah eine erste Hälfte mit viel Elan beider Teams, aber auch mit vielen Fehlern in der Ballverarbeitung auf beiden Seiten. Auch gute Chancen wurden von den Teams nicht verwertet.

In der 28. Minute dann die Führung konsequenterweise nicht aus dem Spiel heraus: Staffeldt zog von rechts in den Strafraum, Weiler lässt das Bein stehen – Schiedsrichter Dardenne zeigte sofort auf den Punkt. Dowidat, der nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder in der Startelf stand, behielt die Nerven und verwandelte stark in den linken Knick.

Ahlen war nach dem Treffer sichtlich angezählt, aber Alemannia verpasste es das Tempo merklich zu erhöhen. Auch nach dem Seitenwechsel war das Spiel kein Fußballgenuss. Zwar begannen beide Teams mit viel Elan, aber das Spielniveau flachte zusehends ab. Die schwarz-gelben Fans, die sonst in solchen Situationen ihr Team nochmal nach vorn peitschten, blieben am Samstag weitgehend ruhig – zu deutlich war das Unverständnis über die Meuterei des Teams in der vergangenen Woche gegen Christian Benbennek.

Ahlen sorgte nur für eine kurze Schlussoffensive, die die Alemannia gut überstehen konnte. Zwar fuhren die Kaiserstädter damit zum Jahresabschluss den ersten Dreier seit drei Spielen ein, ein fader Beigeschmack bleibt aber: Nach dem Abpfiff ging das Team sofort in die Kabine, was ein lautes Pfeifkonzert des Publikums zur Folge hatte. Erst nach mehreren Minuten stellten sich die Tivoli-Kicker den unzufriedenen Fans.

In der fußballfreien Zeit wird rund um die Alemannia mal wieder ein Haufen Scherben aufzuräumen sein, bevor es am 29. Januar zum Auswärtsspiel gegen Mönchengladbach II geht.

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