Aachen - Ehemaliger Alemannia-Keeper Vladimir Beara gestorben

Ehemaliger Alemannia-Keeper Vladimir Beara gestorben

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Vladimir Beara 1953
Vladimir Beara (1953). Foto: „Vladimir Beara 1953“ von Noske, J.D. / Anefo

Aachen. Im Alter von 85 Jahren ist der frühere Alemannia-Keeper Vladimir Beara nach zwei Schlaganfällen in Kroatien gestorben. Der serbischstämmige Beara war aufgrund seiner enormen Sprungkraft, physischen Elastizität und spektakulärer Reflexe zu seiner Zeit einer der besten Keeper der Welt.

1947 startete er seine Karriere bei Hajduk Split, wechselte 1955 zu Roter Stern Belgrad. Von 1960 bis 1963 spielte er für Alemannia Aachen in der damals erstklassigen Oberliga West. 1961 brach er sich im Heimspiel gegen Preußen Münster ein Bein und 1962 bei Borussia Dortmund das selbe Bein erneut, so dass er nur auf 23 Einsätze für die Schwarz-Gelben kam.

Nachdem die Alemannia die Qualifikation für die neu gegründete Bundesliga nicht geschafft hatte, spielte er in der Saison 1963/64 unter Hennes Weisweiler bei der ebenfalls nicht qualifizierten Viktoria Köln. Beara gewann 1952 mit der jugoslawischen Nationalmannschaft Olympia-Silber in Helsinki und nahm an drei Weltmeisterschaften teil. Nach seiner aktiven Zeit war er von 1964 bis 1966 Trainer in Freiburg, von 1966 bis 1968 in Sittard sowie in der Saison 69/70 bei Fortuna Köln.

Von 1973 bis 1975 betreute er als Trainer die Nationalmannschaft Kameruns und wirkte zuletzt in der Saison 1980/81 als Coach in Split.

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