Die nächsten zwei: Herzig und Zdebel fallen aus

Von: Christoph Pauli
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Aachen. Ein Kälteopfer beklagt Alemannia Aachen in diesem Winter noch nicht. „Spieler können sich durch entsprechende Kleidung und schnellere Bewegung schützen”, sagt Peter Hyballa. Gefährdet sind eher die Trainer auf ihren zugigen Beobachterposten.

Aber auch das „kleinste Trainerteam der Liga” überstand das Training ohne Erfrierungen im alten Tivoli. „Nur wer nicht bei der Sache ist, empfindet Kälte”, sagt der „heiße” Hyballa.

Die Wade

Dezimiert wird die Mannschaft, die bereits sechs Dauerpatienten beklagt, trotzdem in Oberhausen am Freitag auflaufen - auch ohne Trainingsopfer. Thomas Zdebel, der sich in den letzten Wochen regelmäßig mit muskulären Problemen plagte, fällt in Oberhausen aus. Die Wade ist verhärtet. Der 37-Jährige hat in dieser Woche mehrere Anläufe für eine Rückkehr unternommen, ehe die Trainer am Mittwoch entschieden: „Wir nehmen ihn für die nächsten drei, vier Tage raus. Schließlich haben wir noch wichtige Spiele in diesem Jahr, in denen wir ihn brauchen.”

Ödem im Knie

Und auch Nico Herzig wird nicht mit ins Ruhrgebiet reisen. Im operierten Knie ist ein Ödem entstanden. Der Innenverteidiger hat seit Wochen versucht mit Schmerztabletten über die Runden zu kommen. Der Versuch gelang nicht überzeugend. Vielleicht erklärt auch die Verletzung die schwächeren Leistungen zuletzt.

Ohne die beiden routinierten Spieler wird der Aachener Tross am Donnerstag nach Oberhausen fahren. Dafür haben die U23-Spieler Daniel Engelbrecht und auch Robert Wilschrey gute Chancen für ein Busticket. Der rechte Verteidiger gilt sogar als ernsthafte Option für die Startelf.

Die Trainer haben ihre Spieler schon einmal auf das Freitagabend-Programm eingestimmt. „Oberhausen kämpft und malocht, die Mannschaft holt das letzte aus sich heraus”, sagt Hyballa.

Schneeball-Spiel

Ob der Schneeball überhaupt stattfindet? Stand Mittwochabend: Es kann gespielt werden, meint RWO-Sprecher Daniel Mucha. „Hier fallen selten Spiele aus.” Das war aber nur ein Zwischenfazit vor dem nächsten erwarteten Kälteschub in den nächsten Stunden. Die Rasenheizung arbeitet gegen den Winter an. Aber noch steht natürlich nicht fest, ob die Polizei die Anreise nicht für zu gefährlich hält. Immerhin werden 6000 gut verpackte Zuschauer im zugigen Niederrhein-Stadion erwartet.

Schiedsrichter Markus Schmidt aus Stuttgart hat dann vielleicht das letzte Wort am Freitagmorgen, wenn er den Arbeitsplatz inspiziert.
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