Die Alemannia freut sich auf das erste Flutlicht-Spiel der Saison

Von: pa
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Freut sich auf das erste Flutlicht-Spiel der neuen Saison: Alemannias Trainer Peter Schubert. Foto: sport/Revierfoto

Aachen. Der Stapellauf ist geschafft, und ein paar Kratzer hat sich Alemannia schon in Wattenscheid zugezogen. Ganz glatt verlief die Premiere beim Aufsteiger nicht, aber immerhin ist das Schiff dann doch ohne größere Probleme in See gestochen.

Naturgemäß sind die Fragezeichen am ersten Spieltag immer am größten, weil die Vorbereitung keine schlüssigen Hinweise auf den Ligaalltag gibt. „Wir können sicherlich besser spielen“, atmete Trainer Peter Schubert nach dem Last-Minute-Sieg hörbar auf. Es war dann eher ein Pflichtsieg im Pflichtspiel gegen einen ziemlich motivierten Gegner. „Wir haben uns schwer getan, teilweise auch zu komplizierte Lösungen gesucht.“

Freitag ist Flutlichttag in Aachen. 3400 Tickets waren bis Mittwochabend verkauft – darunter sind 2534 Dauerkartenkunden. Die Zahlen könnten noch größer werden, wenn die geplante Werbeveranstaltung auf dem Rasen ab 20 Uhr hält, was sie verspricht. Der Aufsteiger aus Hennef ist der erste Kontrahent, der in dieser Regionalliga-Saison vorbeischaut. Der Kader von Peter Schubert ist groß, aber schon ein bisschen endlich durch die Langzeitpatienten Krasniqi, Brauweiler, Wirtz und Taku Ito (und Opper, dem ein Vertrag versprochen ist). Am Sonntag fielen kurzfristig Dennis Dowidat und Kevin Behrens aus. „Sie waren etwas zögerlich, und wenn sie kein gutes Gefühl haben, werden wir kein Risiko eingehen“, nahm ihnen der Trainer die Entscheidung ab. Seitdem trainieren die Offensivspieler weiterhin nur individuell. Der Einsatz gegen Hennef bleibt fraglich. „Die Entscheidung wird wieder erst am Spieltag fallen“, sagt Schubert.

Änderungen gut möglich

Änderungen in der Aufstellung sind durchaus möglich, meint der 48-Jährige. „Wir denken intensiver darüber nach.“ Die Leistung vom Sonntag gibt Anlass für Rochaden. Diese Abendspiele sind auch für die Profis etwas Besonderes, meint der Trainer. Geübt wird am Mittwoch und Donnerstag jeweils um 18 Uhr, um ein bisschen die Abläufe einzuspielen. Der Tivoli soll endlich eine Festung werden, ein Ort, an dem sich die Gegner nicht sonderlich wohlfühlen. Seit der Neueröffnung ist die Arena häufig eine Geschenkboutique für den jeweiligen Gast gewesen. Die Dinge sollen sich ändern, und der FC Hennef soll das zu spüren bekommen. „Es ist unser erstes Heimspiel, und da will jeder natürlich zeigen, was er zu leisten vermag.“

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