Aachen - Der neue Tivoli: Ein echter Hingucker

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Der neue Tivoli: Ein echter Hingucker

Von: Ingo Partecke, Stadionwelt.de
Letzte Aktualisierung:
Ingo Partecke
Ingo Partecke ist Redaktionsleiter des Portals Stadionwelt.de

Aachen. Der Abschied vom alten Tivoli dürfte mit einem weinenden Auge vonstatten gehen; doch kann unter Abwägung aller Aspekte nur die Freude auf den neuen Tivoli überwiegen.

Die Alemannia bekommt eine neue Heimat, die ja nur einen Steinwurf entfernt ist von der alten. Aber wo diese sich noch in der zweiten Reihe versteckte, tritt der Neubau selbstbewusst in den Vordergrund - ein echter Hingucker.

Und anders als zuvor hat nicht allein das Stadion der Alemannia ein Entrée an der Hauptstraße, vielmehr rückt der gesamte Sportpark jetzt in ein neues Licht.

Die sehenswerte Anordnung von Parkhaus und Trainingsanlage hält im rückwärtigen Bereich eine weitere Attraktion bereit - und dass nun auch die per Panorama-Ausschau eingebundene Landschaft der Soers ihre Geltung erhält, rundet den gelungenen Auftritt ab. Ein Schmuckstück für Aachen und die Region.

Freilich geht es bei einem Stadion in allererster Linie um die Funktion. Aber dass diese nicht nackt daherkommt, sondern dass der Zweckbau mit seinem Erscheinungsbild auch Identifikation verkörpert, ist heute in der Tat eines der wichtigsten Anliegen beim Stadionbau.

Neben den mit den Schlagworten „eng, steil, laut” klar definierten Hauptmerkmalen des Zuschauerraums. In Aachen spricht die Gestaltung für sich.

Es ist ein Stadion der 30.000er Klasse neuester Generation. Sogar gegenüber den für die WM 2006 errichteten Bauwerken, die seinerzeit neue Maßstäbe setzten, wurden schon signifikante Weiterentwicklungen umgesetzt.

Alemannia Aachen konnte sich im Gespann der beteiligten Fachleute auf ein Maximum an Erfahrung und Kompetenz verlassen - von Vereinsseite sowie bei den Architekten, Fachplanern und Bauingenieuren. Somit hat das komplexe Unterfangen des Stadionbaus eine Lösung ergeben, die vom Gesamtentwurf bis in die Details durchdacht ist, auf sorgfältiger Planung beruht und sich in jeder Hinsicht am Optimum befindet.

Dafür, dass Alemannia auf dem schmalen Grat zwischen Tradition und Moderne den richtigen Weg beschritten hat, steht allein schon der Erhalt des Namens „Tivoli”.

Der Verein, die Fans und das Umfeld erhalten ein Stadion, dessen Ränge sich eng und steil um das Spielfeld gruppieren, dessen Bauweise eine prickelnde Fußball-Atmosphäre fördert und das viele weitere Eigenschaften mit sich bringt, die auf die jeweiligen Besucher- und Benutzergruppen zugeschnitten sind. Alle gemeinsam, ob S-Block, Würselener Wall oder VIP-Tribüne, starten in ein neues Zeitalter. Herzlichen Glückwunsch nach Aachen!


Dieser Beitrag stammt aus der 36-seitigen Sonderbeilage „Na, gespannt?” zum neuen Tivoli, die am Samstag, 15. August 2009, in den Druckausgaben von Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten erscheint.

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