„Das Unheil fing ja schon vor dem Spiel an”

Von: lb
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höger kratz
Marco Höger (r.) und Kevin Kratz (l.). Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Die herbe 1:5-Klatsche des Fußball-Zweitligisten Alemannia Aachen gegen Erzgebirge Aue beschäftigt auch einen Tag danach noch die Leser unseres Online-Auftritts. Vor allem Torwart David Hohs und Trainer Peter Hyballa stehen im Mittelpunkt der Diskussion.

Wir geben hier einige Meinungen zu bestimmten Fragen wieder. Wie im Internet üblich, haben sich die Autoren unter Pseudonymen zu Wort gemeldet.

Muss sich Hyballa die Klatsche ankreiden? War die Aufstellung vielleicht falsch?

Leser Aachen_Wolverine bezieht in unserem Forum klar Stellung: „Das Unheil fing ja schon vor dem Spiel an. Junglas erneut in der Startelf und Fardi auf rechts. Da fragt man sich schon vor dem Anstoß: Wieso nicht Feisthammel auf rechts, und Olajengbesi in die Zentrale? Gerade gegen eine Mannschaft wie Aue, die bei Standards so gefährlich ist, wäre eine gewisse Körpergröße von Vorteil. Und wieso nicht Junglas, der einfach kein Zweitliganiveau hat, auf die Bank und Fardi dafür weiter auf links, wo er seine Stärken ausspielen kann?"

Die Alemannia kassierte bislang 55 Gegentreffer in 30 Spielen. Die Kritik an der Abwehr um Torwart Hohs wächst

Leser Trampas schreibt in seinem Kommentar dazu: „Manchmal hat man das Gefühl, dass einige Spieler an völliger Selbstüberschätzung leiden. Unser Torwart Hohs macht seit einiger Zeit in jedem Spiel mindestens einen kapitalen Fehler. Hier könnte man mal über einen Torwartwechsel nachdenken. Tobias Feisthammel läuft ebenso seit einiger Zeit nur noch neben sich. Leser Besserwisser ist da ganz anderer Meinung: „Angeblich sind sich doch die Experten einig, dass man einen Torwart stärken soll und auch nach Fehlern zunächst an ihm festhalten sollte. Jetzt wird das getan und dann soll das der Grund sein, warum Hohs nun so viele Schwächen zeigt? Sonderbar!"

Die Leser fragen sich: Ist das System Hyballa schon gescheitert?

ralle62 glaubt das nicht: „Für mich war es gegenüber den vergangenen Spielzeiten (Seeberger,Krüger) alles in allem eine recht passable Spielzeit und ich hatte wieder sehr oft Freude am neuen Tivoli. Ich werde meine Dauerkarte auf jeden Fall verlängern." Suppenterrine sieht die Sache nicht so positiv: „Leider war ich auch von Hyballa und seinen Eckpunkten begeistert, doch umso länger die Saison fortschreitet, desto enttäuschter bin ich. Ich weiß nicht, ob er der geeignete Trainer für die Alemannia ist." Salamander bezieht klar Stellung für den Trainer: „Wäre das System Hyballa gescheitert, stünden wir jetzt abschussbereit da, wo jetzt Bielefeld steht. Also: mal halb lang!!!"

Und auch Manager Meijer wird von Kritik nicht verschont

Leser Optimist schreibt im Forum : „Das Konzept von Meijer geht nicht auf, mit Drittligaspielern in der 2. Liga bestehen zu können. Erst gibt er der kompletten Abwehr inklusive dem Fliegenfänger Hohs einen neuen Vertrag, dann holt er für die neue Saison wieder drei neue Drittliga-Spieler. Das wird nichts. So bekommt man den Tivoli nicht voll und kann folgerichtig seine Schulden nicht begleichen." Leser Alemanne wird noch deutlicher: „Herr Meijer soll für neue Spieler mal ordentlich Geld auf den Tisch legen. Dann kommt auch etwas dabei herum. Nicht nur immer für lau." Michael K. hält dagegen: „Wer angesichts unserer Situation fordert, Geld für neue Spieler auszugeben, hat Realitätsverlust, da wir gar kein Geld haben. Seid froh, wenn wir in den nächsten Jahren die Klasse so locker halten wie diese Saison, danach kommen dann wieder bessere Zeiten!"
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