Aachen - Burkhardt wechselt, de Wit eher nicht

Burkhardt wechselt, de Wit eher nicht

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Abschied aus Fürth: Thorsten Burkhardt wechselt an den Tivoli für drei Foto: imago/B. Müller

Aachen. Dienstagmittag schaute sich Thorsten Burkhardt in der Aachener Innenstadt um. Der 28-Jährige kennt sich dort aus, schließlich stammt er aus Bonn. Er wird seine Kenntnisse vermutlich weiter auffrischen, für drei Jahre wechselt er von der Spielvereinigung Greuther Fürth zu Alemannia.

„Ich wollte zurück in den Westen, und das Aachener Paket war am besten”, sagt er. „Ich freue mich auf das neue Stadion und die Atmosphäre.”

Alemannia bekommt nun einen Spieler, der im handelsüblichen 4-4-2-System den Abräumer geben kann. Aber da die Mannschaft mehr Flexibilität anstrebt, ist Burkhardt auch als Spielmacher in einem offensiveren System denkbar. „Wir hatten ihn schon zu Freiburger Zeiten im Visier”, sagt Aachens Manager Andreas Bornemann. „Er ist gut ausgebildet.”

Bislang hat Burkhardt 204 Spieler in der 2. Liga aufgestapelt, seit Jahren ist er Stammkraft im Frankenland. Nach Aimen Demai ist er nun der zweite externe Zugang fürs Mittelfeld.

Neuzugang Nummer 3 fürs offensive Mittelfeld ist unterdessen verletzt ausgefallen. Pierre de Wit, Leihspieler von Bayer Leverkusen beim VfL Osnabrück, sollte ebenfalls nach Aachen wechseln. „Vom Typus, vom Alter, von seiner Spielweise her, passt er gut nach Aachen”, sagt Bornemann. „Deswegen haben wir viel Energie in diese Personalie gelegt. Es wäre eine richtig gute Lösung gewesen.” Nur hat sich der Antreiber gerade seinen zweiten Kreuzbandriss zugezogen und wird vermutlich in diesem Jahr nicht mehr eingreifen können. „Knie-Fälle” hat Bornemann schon einige, und so rückt die Verpflichtung in die Ferne, auch wenn sie noch nicht ganz abgeheftet ist.

Bleibt noch die Personalie Lewis Holtby. Der FC Schalke hat angerufen, sein Interesse bekundet, aber im Reich der großen Zahlen ist man immer noch nicht angelangt. Immer noch liegt in Aachen kein Angebot vor. Nach Medienberichten vom Wochenende darf der neue Trainer Felix Magath insgesamt nur fünf Millionen Euro ausgeben. Vermutlich will er den Spielraum nicht komplett für einen 18-Jährigen ausschöpfen. So kann der Deal noch scheitern.

Bornemann wartet also weiter, allerdings ist die Geduld nicht unendlich, weil er „Plan B nicht unendlich lange aufrecht erhalten kann”. Sprich: eine alternativen Holtby-Ersatz für den Fall, dass die Parteien handelseinig werden.
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