Benbennek: „Die Mannschaft fühlt sich gut an“

Von: sch
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Sieg im Testspiel: Die Alemannia hat sich im Hitzeduell durchgesetzt. Foto: J. Gras.

Mierlo/Aachen. Um die Kräfteverhältnisse noch einmal zu verdeutlichen, führte Christian Benbennek dieses an: „Bei denen hat jeder Spieler im Durchschnitt einen Marktwert von 2,5 Millionen – so viel wie unser ganzer Kader.“ Und der scheint auf dem rechten Weg zu sein.

„Die Mannschaft fühlt sich gut an“, sagt Alemannia Aachens Cheftrainer. „Wir hatten Mannschaftsgeist auf dem Platz, und das Allerwichtigste: eine sehr gute Mentalität, wie wir dieses Spiel angenommen haben. Mit Aggressivität, Willen, Leidenschaft.“ Der dritte Sieg im dritten Test war nicht unbedingt zu erwarten: Im niederländischen Mierlo bei Eindhoven bezwang der Fußball-Regionalligist den diesjährigen Europa-League-Finalisten Dnjepr Dnjepropetrowsk mit 1:0 (0:0).

Propheter trifft volley

Vor rund 100 Zuschauern erzielte Jérôme Propheter in der 74. Minute das Tor des Tages. Der von Zweitliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld verpflichtete Innenverteidiger veredelte eine Freistoßvorlage von Dennis Dowidat volley mit der Innenseite. Gegen das Spitzenteam aus der Ukraine – in dessen Startelf sechs Profis standen, die auch Ende Mai im Europa-League-Endspiel gegen den FC Sevilla (2:3) in Warschau begonnen hatten – überzeugten die Schwarz-Gelben vor allem mit der Arbeit gegen den Ball. „Und wir sind gegen einen sehr starken Gegner bei 36 Grad nicht von der Fitness her eingebrochen.“

Alemannia setzte die ersten Duftmarken gegen Dnjepr, das schon in zwei Wochen wieder in die Meisterschaft startet. Viktor Maiers Schuss wurde abgeblockt (16.), Fabian Graudenz zielte aus 16 Metern etwas zu hoch (23.). Erst nach der Trinkpause gab es Arbeit für Frederic Löhe, der Keeper behauptete sich gegen den freistehenden Bezus (31.). Selezynow fand im Strafraum keine Lücke (33.), eine Kopfball-Bogenlampe von Matheus landete auf der Latte (36.). Es war die brenzligste Phase für Aachen. Bis Philipp Gödde aus zwölf Metern an Torhüter Lastuvka scheiterte (44.). Aachens Startelf war ein Fingerzeig, sie hätte Benbennek gebracht, wäre am Samstag Liga-Auftakt gewesen.

Löhe pariert erneut stark

Dnjepropetrowsk wechselte zur zweiten Halbzeit komplett durch, Alemannia nur zwei Mal. Jannik Löhden köpfte bei seiner Premiere in Schwarz-Gelb zu unplatziert auf den Keeper (50.), der ebenfalls frisch gebrachte Maciej Zieba verfehlte knapp aus der Distanz (55.). Nachdem Löhe einen Schuss von Kochergin aus spitzem Winkel entschärft hatte (61.), die zweite starke Parade, führte die nächste Chance auf der anderen Seite zur Entscheidung durch Jérôme Propheter. Und Peter Hackenberg bewahrte den Sieg, als er einen Schuss von Gama zur Ecke blockte (76.).

„Wir hatten das verdient“, sagte Trainer Christian Benbennek. „Ein super Moment für uns, den wir fürs Selbstvertrauen mitnehmen. Aber wir müssen immer weiter arbeiten.“ Für einen gelungenen Liga-Start in knapp vier Wochen.

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