Auch Falkenberg und Odonkor verlassen die Alemannia

Von: Klaus Schmidt
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Der eine will, der andere muss: Auch Falkenberg und Odonkor gehen. Foto: dpa

Aachen. In knapp drei Wochen bittet Ralf Aussem zur ersten Einheit, und es ist davon auszugehen, dass der Chefcoach des neuen Fußball-Drittligisten Alemannia Aachen ein paar Profis mehr begrüßen wird als die bislang bestätigten Aimen Demai, Seyi Olajengbesi und Timo Brauer.

„Mit einigen Spielern sind wir klar”, sagt Manager Uwe Scherr. Mario Erb - der sich am Montag äußern sollte - dürfte dazugehören. Die Berater wollten jedoch erst den von Geschäftsführer Frithjof Kraemer (am Montag nicht im Haus) unterschriebenen Vertrag in Händen halten.

Die harten Fakten zu Wochenbeginn: Alper Uludag hat sich für zwei Jahre an den FC Ingolstadt gebunden, auch Kim Falkenberg konnte nicht mehr von einem Verbleib am Tivoli überzeugt werden. Der Rechtsverteidiger dürfte das Angebot des SV Sandhausen der Offerte von Dynamo Dresden vorziehen und Timo Achenbach zum Zweitliga-Aufsteiger folgen.

Ebenfalls vor dem Absprung stehen Torhüter David Hohs (Angebot vom 1. FC Kaiserslautern) und Manuel Junglas (Zweitliga-Neuling VfR Aalen). „Bei diesen finanziellen Dimensionen können wir nicht mithalten”, sagt Uwe Scherr. Eher sportlich begründet ist die nun feststehende Trennung von Ex-Nationalspieler David Odonkor. „Da gibt es Spieler, die effektiver sind.”

Während die Chancen auf eine Verpflichtung von Oguzhan Kefkir (VfL Bochum) steigen, geht es im Dialog mit Thomas Stehle um dessen Zukunft im Verein nach Karriere-Ende - eine Zusage von Scherrs Vorgänger Erik Meijer.

Der neue Manager will sich bei der Kaderzusammenstellung nicht einem Zeit-Diktat beugen. „Es geht jetzt um Qualität”, sagt Scherr. „Ich könnte sofort 25 Spieler verpflichten, wo ich aber bezweifle, dass sie der Alemannia weiterhelfen.” Nachhaltigkeit durch „Spieler mit Perspektive” lautet das Credo.

„Deswegen wird es keine Schnellschüsse geben. Da bitte ich um die entsprechende Geduld.” Scherr ist „optimistisch gestimmt. Es gibt Spieler anderer Vereine mit Angeboten aus der 2. Liga, die ernsthaft über einen Wechsel zu Alemannia nachdenken.”
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