Aachen - Am Tivoli hält die „Jetzt-erst-recht-Stimmung“ Einzug

Am Tivoli hält die „Jetzt-erst-recht-Stimmung“ Einzug

Von: sch
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„Wir brauchen nicht drum herum reden: Ein Sieg ist wohl unsere letzte Chance“, sagt der Chefcoach Peter Schubert.

Aachen. Es gab schon Trainer, die ließen noch am alten Tivoli das Flutlicht anwerfen, wenn ein Montagabend-Spiel bevorstand. In dieser Woche wird bei Alemannia Aachen wieder mal zu ungewöhnlichen Zeiten trainiert, spät am Nachmittag und am Abend.

Die nächsten drei Spiele sind Abendveranstaltungen, deshalb macht das Programm durchaus Sinn für Peter Schubert. „Der Rhythmus verändert sich, der ganze Tagesablauf. Es geht darum, dass sich der Körper anpasst.“

Die Physis ist die eine Sache, die Psyche die andere und vielleicht sogar entscheidende am Freitag (19.30 Uhr): Nach der Bauchlandung beim FC Kray kommt Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach II. „Wir brauchen nicht drum herum reden: Ein Sieg ist wohl unsere letzte Chance“, sagt der Chefcoach. „Oder wie Louis van Gaal mal gesagt hat: Tod oder Gladiolen.“

Wie schon nach dem Pokal-K.o. in Bonn zogen die Schwarz-Gelben auch am vergangenen Wochenende zunächst nicht fröhlich pfeifend weiter. „Man hat in den letzten Wochen gemerkt, dass die Anspannung groß war. Inzwischen sind wir auf dem Weg zu einer Jetzt-erst-recht-Stimmung“, berichtet Schubert. „Wir werden alles raushauen, was wir in uns haben. Wir können deutlich besser spielen als in den letzten drei, vier Partien, wollen zeigen, warum wir immer noch auf Platz zwei stehen – und zu Recht dort stehen.“ Eine spielstarke Mannschaft als Gegner mit „guter Organisation auf dem Feld“ käme da nicht ungelegen, Borussias U 23 reise aber auch „mit viel Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen“ an. Seit dem 2. November (1:2 gegen Oberhausen) hat das Team von Sven Demandt 13 Spiele nicht verloren (elf Siege, zwei Remis).

Außer Rekonvaleszent Roberto Guirino sind alle Spieler einsatzfähig, Linksverteidiger Michael Lejan kehrt nach Sperre zurück. Kapitän Aimen Demai regenerierte einen Tag, aber das war nur eine Vorsichtsmaßnahme.

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