Aachen - Alemannias Saisonziel: Der Tivoli soll mal wieder voll werden

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Alemannias Saisonziel: Der Tivoli soll mal wieder voll werden

Von: Christoph Pauli
Letzte Aktualisierung:
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Es ist angerichtet: Alemannias Fuat Kilic ist zuversichtlich vor dem Saisonstart. Foto: imago/Dünhölter

Aachen. Wie schnell sich gute Nachrichten am Tivoli auswirken, erfuhr die Mannschaft am Donnerstagmorgen. Am Sonntag gelang dem Team das feine Kunststück, ein prominent besetztes Turnier ohne eigenen Treffer zu gewinnen. Eine Siegprämie war nicht ausgelobt, aber der gute Auftritt hat dennoch finanzielle Auswirkungen.

Seitdem sind weitere 500 Dauerkarten verkauft, die Gesamtzahl liegt bei 2000. Vor einem Jahr war die Nachfrage allerdings noch deutlich größer.

Die Werbetour soll weitergehen, die erste Dienstreise der neuen Saison geht zum Aufsteiger nach Siegen. Ein Fragezeichen steht nur hinter dem Einsatz von Joy-Lance Mickels, der mit muskulären Problemen in den letzten Tagen pausierte. Ob der flinke Außenstürmer am Samstag im Kader auftaucht, entscheidet sich kurzfristig.

Zum Bordgepäck soll auf jeden Fall „die Euphorie“ gehören, die der Turniergewinn ausgelöst hat. Trainer Fuat Kilic findet, dass genug über die letzte Saison geredet worden sei. „Es ist Zeit für eine neue Geschichte. Wir haben zuletzt wieder den Schulterschluss mit den Fans geschafft“, sagt er.

Nach sechs Wochen in der Warteschleife steht der erste wichtige Arbeitstag an. „Wir sind heiß darauf, dass es wieder losgeht“, sagt Dominik Ernst, der zuletzt wieder die Ruhe am Ball gefunden hat. Der dynamische Rechtsverteidiger gehört zur Abwehrviererkette, die vermutlich aus Spielern besteht, die schon länger am Tivoli verteidigen.

Neben Ernst sind nach starken Wochen die Innenverteidiger Jerome Propheter und Jannik Löhden gesetzt, links soll Nils Winter die schnellen Angreifer zähmen. Ernst ist zuversichtlich, dass da gerade eine Mannschaft zusammenwächst, die alltagstauglich ist und auch gegen namenlosere Gegner bestehen wird. „Wir haben ein kleines Team, in dem jeder richtig Gas gibt“, ist seine erste Beobachtung. „Wir können überraschen.“

Das erste Zwischenfazit des Kaderplaners fällt ebenfalls fast hymnisch aus. „Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten ein gutes Facelifting betrieben“, sagt Kilic. Mit der Vorbereitung ist er denn durchaus zufrieden. „Wir haben uns auch in Phasen der intensiven Belastung durchgebissen und sind an unsere Grenzen gegangen. Es macht einfach Spaß.“

So ist es denn angerichtet am Ende der Vorbereitung. „Es sollte mal losgehen“, scharrt Ernst mit den Hufen. Ein konkretes Saisonziel gibt Kilic nicht heraus, er hat ein Projekt ins Auge gefasst, das extrem ehrgeizig ist. „Es muss unser Ziel sein, dass die Bude hier irgendwann in der Saison mal wieder voll wird“, sagt der 43-Jährige. Das würde vermutlich auch dem Dauerkartenverkauf einen weiteren Schub verleihen.

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