Alemannias Rettungs-Spiel: Es war das angekündigte Spektakel

Von: Lukas Weinberger
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Es war das angekündigte Spektakel: Vor ausverkauftem Haus durfte sich die Alemannia mit Deutschlands Vorzeigeverein Bayern München messen. Am Ende verloren die Aachener 2:5, vor Komplimenten konnten sie sich am Ende dennoch kaum retten. Foto: dpa

Aachen. Es war das angekündigte Spektakel: Vor ausverkauftem Haus durfte sich die Alemannia mit Deutschlands Vorzeigeverein Bayern München messen. Am Ende verloren die Aachener 2:5, vor Komplimenten konnten sie sich am Ende dennoch kaum retten. Richtig stark hatte sich das Team von Trainer René van Eck gegen den deutschen Rekordmeister präsentiert.

Das Spiel sollte für die Alemannia grandios beginnen: Als Timmy Thiele in der 14. Minute steil auf die Reise geschickt wurde, alleine auf Bayerns Keeper Tom Starke zulief und diesen mit einem gefühlvollen Heber zum 1:0 überwand, stand der Tivoli Kopf. Die Mannschaft feierte auf dem Feld, die Fans auf den Rängen. Und es ging gut weiter: Sechs Minuten später war es erneut Thiele, der - nach schönem Rückpass von Oguzhan Kefkir - brandgefährlich vor dem Bayern-Tor auftauchte. Diesmal fand er allerdings in Starke seinen Meister.

Auch wenn die Alemannia sich in der Folge keineswegs versteckte, weiterhin zu guten Chancen kam, drehte nun auch der Rekordmeister, der zwar nicht mit allen, aber mit vielen Starts angeresit war, auf: In der 28. Minute glich Mario Gomez aus, kurz vor der Halbzeit besorgte Jerome Boateng per Kopf die Führung.

Hälfte Zwei begann wieder mit einem echten Highlight für die Alemannen auf und neben dem Feld: Kapitän Kai Schwertfeger erzielte nach Vorarbeit von Marcel Heller mit einem strammen Schuss ins lange Eck den Ausgleich für die Schwarz-Gelben. Und bis 15 Minuten vor Schluss ging die Alemannia das Tempo der Münchener mit.

Als dann das Spiel ein wenig abzuflachen drohte schalteten die Bayern einen Gang hoch und machten ernst: Zwei Mal Arjen Robben (74./77.) und Gomez (80.) schraubten das Ergebnis auf 5:2 in die Höhe.

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