Alemannias bester Saisonstart seit 58 Jahren

Von: sch
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Die Mannschaft von Trainer Christian Benbennek hat Geschichtsträchtiges geleistet. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Das Leben neben dem Fußball führte Christian Benbennek am Samstag in die Heimat nach Braunschweig, zur Einschulung seiner Tochter. Auch das Leben mit dem Fußball hat für den 42-Jährigen derzeit seine schönen Seiten.

„Von der Punktausbeute her, vom Engagement her bin ich auf jeden Fall ein zufriedener Trainer“, sagte der Chefcoach von Alemannia Aachen nach dem 3:0 gegen den SC Wiedenbrück – und vergaß den warnenden Zeigefinger nicht: „Wir dürfen uns nicht täuschen lassen und denken, dass das automatisch so weitergeht.“

Seine Mannschaft hat jedenfalls schon Geschichtsträchtiges geleistet. Fünf Siege und ein Remis aus den ersten sechs Spielen, das ist der beste Saisonstart seit 58 Jahren. Damals, 1957/58, kamen die Schwarz-Gelben in der Oberliga West sogar mit neun Siegen ins Rollen, Michel Pfeiffer und Jupp Martinelli spielten noch gemeinsam.

Gegen Wiedenbrück zeigte der neue Tabellenzweite der Regionalliga West, dass er auch Tore aus dem Spiel heraus erzielen kann. „Wir spielen die Konter jetzt besser aus“, registrierte Benbennek. „Es war ja klar, dass wir nicht nur mit Kopfballtoren von Innenverteidigern durch die Saison gehen...“ Zudem sei der Plan mit Jerome Propheter als etwas anderem „Zehner“ aufgegangen. „In der ersten Halbzeit hatten wir noch Probleme, richtig in die Zweikämpfe zu kommen. Das konnten wir in der zweiten Halbzeit abstellen.“

Nach dem kurzfristig ausgerufenen freien Sonntag für den vierten Sieg in Folge trifft sich das Team heute zur Vorbereitung auf die Nachholpartie gegen Schalke 04 II (Dienstag, 19.30 Uhr). Dominik Ernst wird nach Ablauf seiner Sperre wieder den angestammten Platz als Rechtsverteidiger einnehmen. Die Aussichten sind gut für Alemannia: Die Tabellenführung winkt, und schon früh in dieser Saison könnten sich Aimen Demai & Co. von Platz drei absetzen.

Von diesen Gedanken wird Christian Benbennek nicht zuvorderst getrieben. „Wichtig ist, dass die Abläufe noch stabiler werden. Und dass wir zuallererst den Kampf annehmen. Immer wieder.“

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