Aachen - Alemannia: Zukünftig ohne NLZ und zweite Mannschaft

Alemannia: Zukünftig ohne NLZ und zweite Mannschaft

Von: red
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Bei der Alemannia will man die finanziellen und personellen Ressourcen bündeln. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Aachen. Alemannia Aachen wird die zweite Mannschaft, die gerade erst aus der Fußball-Landesliga abgestiegen ist, vom Spielbetrieb abmelden. Außerdem wird die GmbH ihr Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) aufgeben.

Das haben die Schwarz-Gelben am Montagnachmittag bekanntgegeben. Laut Insolvenzverwalter Dr. Christoph Niering will man für die Umsetzung des Projekts „Alemannia 2020“ finanzielle als auch personelle Ressourcen bündeln und sich vor allem auf die Organisation, das Training und den Spielbetrieb der ersten Herrenmannschaft sowie der A- und B-Jugend konzentrieren.

Der Abschied vom NLZ bedeute aber nicht, dass der Verein die Jugendarbeit schwächen wolle, betont Niering. Geplant sei, in enger Abstimmung mit Mutterverein TSV Alemannia Aachen, die Jugendarbeit weiterhin zu stärken. Nicht die Konkurrenz mit den großen Fußballnachbarn, sondern die Stärke in der Euregio soll zukünftig im Vordergrund stehen.

Vom Rückzug von Alemannia Aachen II profitiert indes Germania Geyen (Rhein-Erft Kreis), die als sechstbester Zweiter aus der Kreisliga A in die Bezirksliga aufsteigen.

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