Alemannia zu Gast beim „Dagobert Duck” der Liga

Von: Klaus Schmidt
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Alemannias Sportdirektor Erik Meijer. Foto: dapd

Aachen. Diese Saison hält mehr schwierige Spiele parat als Alemannia Aachen lieb ist. Nun könnte der Verdacht aufkommen, dass die Partie am Sonntag (13.30) im ehemaligen Frankfurter Waldstadion noch die leichteste aller Aufgaben wird. Erik Meijer sieht das anders.

„Nein”, sagt der Manager, „die Eintracht ist zwar immens groß, sportlich und finanziell. Aber der Etat ist nicht wichtig.” Der Bundesliga-Absteiger schlägt die Schwarz-Gelben in praktisch jeder Kategorie haushoch - keine Arbeitsgrundlage für Alemannia, die nach 14 Spieltagen so schlecht dasteht wie noch nie in der Zweitliga-Geschichte.

Auf Kurs liegt dagegen die Eintracht als ungeschlagener Tabellenzweiter; Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen ist so etwas wie der Dagobert Duck der Liga. Sollte das Projekt „direkter Wiederaufstieg” scheitern, würde sich „dann auch das Gerüst der Mannschaft verändern. Dann wird man sich vom Tafelsilber trennen müssen, denn wir haben teure Verträge.”

Bruchhagen widerspricht allerdings schwarzmalenden Parolen: „Der Verein ist so gut aufgestellt, dass er auch ein zweites Jahr 2. Liga übersteht. Dieser Verein ist nicht im Ansatz gefährdet.” Das würden sie auch am Tivoli gerne sagen...

Ohne Erfolgserlebnis kamen Reinhold Yabo (0:1 mit der U 20 in Polen) und Alper Uludag zurück, der wegen einer leichten Knöchelverletzung in der türkischen U 21 (0:2 gegen Italien/EM-Qualifikation) geschont wurde.

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