Aachen - Alemannia will wieder zur Heimmacht werden

Alemannia will wieder zur Heimmacht werden

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Alemannia Aachen Symbol Symbolbild: Rolf Vennenbernd/dpa
Alemannia Aachen empfängt am Samstag die U21 des 1. FC Köln. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Aachen. In einem Nachholspiel des 12. Spieltags empfängt die Alemannia am Samstag die wiedererstarkte U21 des 1. FC Köln. Der Anstoß zu diesem Mittelrheinderby erfolgt um 14.00 Uhr auf dem Tivoli. Sollten die Witterungsverhältnisse es zulassen, sind die Alemannen bis zum Jahresende noch viermal in der Regionalliga West gefordert.

Drei Partien davon finden vor heimischer Kulisse statt. „Wir sollten wieder zu dieser Heimmacht zurückkehren, die wir davor ja ein Jahr lang waren“, hofft Fuat Kilic, dass seine Jungs nach zwei 1:2-Niederlagen zuhause wieder in die Spur finden. Damit dies gelingt, fordert der Trainer von seiner Mannschaft „den Gegner mit der gleichen Intensität wie zuletzt in Mönchengladbach zu bespielen“. Ein Manko im Spiel der Schwarz-Gelben war zuletzt die fehlende Konstanz. „Wenn wir in beiden Halbzeiten mit Leidenschaft auftreten und uns wie in der Vergangenheit aufopferungsvoll in jeden Ball werfen, bin ich zuversichtlich.“

Obwohl die U21 des 1. FC Köln als Drittletzter noch auf einem Abstiegsrang rangiert, ist das rettende Ufer nach drei Siegen in Folge wieder in Sicht. Die Arbeit des neuen Trainers André Pawlak, der das Ruder am Geißbockheim nach dem Rücktritt von Patrick Helmes übernommen hat, scheint sich auszuzahlen. Besonders der 1:0-Erfolg über den bisherigen Tabellenführer KFC Uerdingen dürfte den Gästen entsprechenden Rückenwind verleihen. „Nicht ohne Grund habe ich Köln vor der Saison zu den Favoriten gezählt“, erinnert Fuat Kilic an seine Prognose. „Die Mannschaft hat enorme Qualität in ihren Reihen. Ich erwarte einen selbstbewussten Gegner, der wesentlich höher presst und in vorderster Linie immer wieder aggressiv anläuft.“

Vor dem Nachholspiel ist die Alemannia allerdings nicht frei von Verletzungssorgen. Neben dem Langzeitverletzten Marcel Damaschek, der nach einer Bänderverletzung in der kommenden Woche zumindest das Lauftraining aufnehmen soll, droht ein weiteres Trio auszufallen. Tobias Lippold (Wade) und David Pütz (Knöchel) haben sich am Dienstag im Training auf Kunstrasen Blessuren zugezogen und konnten anschließend ebenso wie Daniel Hammel, den Rückenprobleme plagen, nicht trainieren.

Dafür kehrt Sturmtank Junior Torunrarigha nach Gelbsperre zurück und dürfte in der Startelf gesetzt sein. Alemannia Aachen und die Reserve des 1. FC Köln standen sich bisher 14-mal in einem Meisterschaftsspiel gegenüber. Die Bilanz weist acht Aachener Siege, ein Remis und fünf Erfolge für die Kölner aus. Über 5.000 Fans werden zum Nachholspiel an der Krefelder Straße erwartet. Die Leitung der Begegnung wird Schiedsrichter Jörn Schäfer aus Iserlohn übernehmen. Timo Gansloweit und Claas Steenebrügge assistieren ihm an den Seitenlinien.

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