Alemannia will mit neuem Trainer in den DFB-Pokal

Von: Christoph Pauli
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Temperamentsausbruch: Mike Büskens war im Herbst einer der Trainer-Kandidaten bei Alemannia Aachen. Foto: imago/Wienold

Aachen. In der Woche hat sich denn auch Willi Landgraf bei seinem ehemaligen Trainer gemeldet. „Du wärst genau der richtige für den Job in Aachen”, hat Landgraf Werbung für seinen Ex-Klub gemacht. Alemannias ehemaliger Rasenpflug ist nicht der einzige, der versucht Büskens die Aufgabe am Tivoli schmackhaft zu machen.

Seit Montag hat Mike Büskens regelmäßigen Kontakt mit dem einzigen Profi-Klub, der derzeit auf Trainersuche ist. „Wir tauschen uns aus”, sagt der Schalker. Aber von einer Zusage ist er noch entfernt. Noch. „Es gibt noch ungeklärte Faktoren, solange ich keinen kompletten Überblick habe, kann ich mich nicht entscheiden.”

Büskens will alle Details seiner möglichen Aufgabe kennen, er steht vor dem nächsten wichtigen Schritt seiner Trainerkarriere. „Ich muss völlig überzeugt von dem Job sein, nur 95 Prozent reichen mir nicht aus. Es ist nicht mein Anspruch, ein bloßer Gehaltsempfänger zu sein.”

Er beschäftigt sich intensiv mit dem Klub, hat in den letzten Tagen in der gebotenen Heimlichkeit bereits den Tivoli besichtigt, und er schließt auch nicht aus, am Sonntag im Stadion zu sein, wenn Aachen gegen 1860 spielt.

Der Verein will schnellstmöglichst einen Nachfolger für Jürgen Seeberger finden, der exakt vor zwei Wochen abserviert wurde. Büskens will schnellstmöglichst einen Überblick finden. Eine der offenen Fragen ist auch die des möglichen Trainerstabs. Büskens würde es vorziehen, mit seinem langjährigen Vertrauen Sven Kmetsch weiter zu arbeiten.

Alemannia fährt in diesen Tagen mehrgleisig, vielleicht führt eine Spur tatsächlich zu Michael Krüger, der ebenfalls kaum Erfahrung in der Liga hat. Die Lösung wäre vermutlich preiswerter, weil Krüger wohl mit seinem ehemaligen Co-Trainer aus Braunschweiger Zeiten, Willi Kronhardt, weiter arbeiten würde.

Der suchende Klub würde gerne mit dem neuen Trainer am Mittwoch in den DFB-Pokal ziehen. Und so könnte die Entscheidung tatsächlich in den nächsten Stunden fallen.
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