Alemannia will ihre Leistungsträger überzeugen

Von: pa
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Christian Benbennek
Alemannias neuer Trainer Christian Benbennek ist bereits in Aachen und tüftelt am neuen Kader. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Der Urlaub beginnt mit einem Umweg über Aachen. Christian Benbennek und sein neuer Manager Alexander Klitzpera tüfteln in dieser Woche vor Ort weiter an Alemannias Kader. „Jetzt beginnt die heiße Phase“, sagt Klitzpera. Noch etliche Planstellen sind zu vergeben.

Benbennek will mit „24, 25 Spielern“ inklusive der drei Torhüter die Arbeit am 20. Juni wieder aufnehmen. In den nächsten Tagen soll zudem sein Co-Trainer feststehen.

Das Puzzle wird langsam komplettiert, ein paar wertvolle Ecksteine sollen bleiben. Der Klub will Kevin Behrens, Fabian Graudenz und Marcus Hoffmann überzeugen, damit sie am Tivoli bleiben. „Es gibt sehr positive Gespräche, aber noch keinen Abschluss“, sagt Klitzpera. „Wir verfolgen eine klare Linie, wollen die Spieler leistungsgerecht in unseren Budgetgrenzen bezahlen.“ Alemannia könne ein „ziemlich gutes Paket“ anbieten, meint der Ex-Profi. Der Standort sei immer noch hoch attraktiv.

Dominik Ernst hat beim „Paket“ bereits beherzt zugegriffen. Auch der umworbene Rechtsverteidiger lernte vor der Vertragsunterschrift seinen neuen Trainer kennen. „Das erste Gespräch hat mindestens nicht geschadet“, grinst Benbennek, der den Kontakt zu vielen Spielern schnell gesucht hat. „Dominik Ernst bewegt sich komplett in unserem finanziellen Rahmen. Er ist überzeugt von unserem Weg“, lobt Klitzpera. Zerschlagen haben sich nach Informationen unserer Zeitung die Verhandlungen mit Gladbachs Torjäger Giuseppe Pisano (16 Treffer), der bei der Zweitvertretung des Bundesligisten dann doch verlängert hat.

Ungeklärt: Ermes und Lünenbach

Bislang nicht verabschiedet wurden Ersatzkeeper Jonas Ermes und Tim Lünenbach, der unter die U 23-Regelung fällt. Die Vorgabe verpflichtet die Regionalligisten dazu, an jedem Spieltag vier Spieler im Kader zu haben, die am 1. Juli der jeweiligen Saison das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. „Tim ist ein guter, lernwilliger Typ“, sagt Klitzpera über den Allrounder.

Die Entscheidung über eine Vertragsverlängerung hängt auch vom neuen Kaderkonstrukt ab. Pechvogel Roberto Guirino wird zumindest vorerst in Aachen bleiben. Der Verteidiger, der sich bei seinem ersten Einsatz im Winter gleich eine Kreuzbandverletzung zuzog und nicht mehr auflaufen konnte, bekommt die Gelegenheit, sich am Tivoli fit zu halten. Er wird beim Saisonauftakt dabei sein. Ein neuer Vertrag ist zumindest nicht ausgeschlossen.

Es könnte sein, dass Alemannia unverhofft ein paar Einnahmen mehr bekommt als jetzt absehbar. Die Regionalliga West hat in der künftigen Saison 19 Mitglieder, was jedem Klub ein weiteres Heimspiel bescheren würde. „Das ist derzeit der Status quo“, schränkt Staffelleiter Peter Pachur ein. Die Dinge sind noch im Fluss.

Bekommt der Zweitligaabsteiger VfR Aalen keine Zulassung für die 3. Liga, dann müsste Borussia Dortmund II nicht in die Regionalliga West umziehen. In diesem Fall würden nur 18 Teams den Spielbetrieb am ersten August-Wochenende aufnehmen. Der zuständige Verband jedenfalls hat zwei Varianten für einen Rahmenterminkalender ausgearbeitet. Auch beim Staffelleiter sind die Planungen für die nächste Spielzeit längst noch nicht abgeschlossen.

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