Aachen - Alemannia: Vergebene Chancen für Kilic kein Thema mehr

Alemannia: Vergebene Chancen für Kilic kein Thema mehr

Von: sch
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Nach dem 1:0 gegen Düsseldorf II sind die vielen vergebenen Chancen für Alemannias Trainer kein Thema. Foto: sport/Manngold

Aachen. Es war eines dieser Spiele, in denen sich von Minute zu Minute eine böse Vorahnung verstärkte. In denen die eine Mannschaft aufs gegnerische Tor drückt und die andere trifft, womöglich sogar gewinnt, und am Ende kann keiner fassen, was geschehen ist. „Komischerweise“, sagt Fuat Kilic, „hatte ich dieses Gefühl nicht.“

Alemannia Aachens Chefcoach war sich am Freitagabend gegen Fortuna Düsseldorf II sicher, dass seine Jungs nicht wieder in einen Konter laufen und dass beim Abpfiff drei Punkte am Tivoli bleiben. „Endlich konnte ich wieder ruhiger schlafen“, Kilic entließ das Team in ein freies Wochenende, ab heute „gibt es wieder Vollgas in der Vorbereitung auf das Nachholspiel am Donnerstag in Kray“.

Objektiv betrachtet war der Erfolg gegen Düsseldorf mit dem 1:0 viel zu dürftig. Doch Kilic – ohnehin ein Mensch, der nicht pathologisch nach dem Haar in der Suppe sucht und damit sein Umfeld nervt – wandte sich auch nach diesem Sieg den erfreulichen Dingen zu.

„Ich will nichts Negatives aus diesem Spiel mitnehmen“, sprach der Trainer. Es gab ein „Dankeschön an die Fans“ für die bemerkenswerte Unterstützung, ein Pauschallob an die Mannschaft für ihren kämpferischen Auftritt und die Beharrlichkeit, auch nach der x-ten vergebenen Chance nicht nachzulassen. Und dann war da ja noch der Plan mit den beiden jungen Stürmern in einem insgesamt jungen Team.

„Taku Ito und Philipp Gödde haben das zu 100 Prozent umgesetzt, sind die Innenverteidiger aggressiv angelaufen und haben so für große Entlastung in den hinteren Reihen gesorgt.“ Fuat Kilic, der Daniel Engelbrecht zunächst auf die Bank gesetzt hatte, sieht „wenige Anhaltspunkte, warum man da jetzt was ändern müsste“.

Wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel ging Jannik Löhden wenige Minuten vor Schluss vom Platz. Der Coach hat die Hoffnung, dass nur eine leichte Zerrung dahintersteckt, ein Kernspin soll heute genauen Aufschluss geben.

Der Innenverteidiger hat noch Vertrag am Tivoli, Daniel Kaiser (Stuttgarter Kickers) spielte dafür in der vergangenen Woche vor. „Ordentliche erste Eindrücke“ gewann Fuat Kilic vom zentralen Mittelfeldspieler; eine abschließende Entscheidung über eine Verpflichtung sei aber noch nicht gefällt worden. Andere Positionen haben bei Alemannia erst mal Priorität.

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