Alemannia und Schmidt vor der Trennung

Von: Christoph Pauli
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Christian Schmidt: Der Abschied zeichnet sich nach 15 Jahren ab. Foto: imago/T-F-Foto

Aachen. Mit einem Feuerwerk feierte Alemannia am Mittwochabend den 110. Geburtstag. Christian Schmidt war bei der Feier im neuen Tivoli. Der 39-Jährige hat die letzten 15 Jahre intensiv am Tivoli miterlebt.

Seit 1995 als Spieler, ab 2002 als Torwarttrainer, dann als Torwarttrainer-Mediziner. Eine einmalige Konstellation.

Die Wege scheinen sich schon nächste Woche zu trennen. „Die Trainer möchten einen Torwarttrainer, der rund um die Uhr da ist. Das kann Christian nicht leisten”, sagt Erik Meijer. Aber es scheint nicht nur unterschiedliche zeitliche Vorstellungen zu geben. Die Zeichen stehen auf komplette Trennung, auch als Mediziner ist Schmidt dann nicht mehr gefragt. „Ich bin unzufrieden damit, dass manche Spieler zum Krankenhaus nach Geilenkirchen fahren, wo er arbeitet. Wir sind Alemannia und brauchen eine Aachener Lösung.”

So könnte es sein, dass sich Aachen von dem Sportler mit der längsten Vereinszugehörigkeit trennt. Der Mediziner-Torwartrainer dagegen bekräftigte am Donnerstag, seinen bis Ende Juni laufenden Arbeitsvertrag erfüllen zu wollen. „Ich kann die vertraglichen Vorgaben alle erfüllen. Ich habe nicht die Absicht, im Winter aufzuhören.”

Erst zum Sommer war es geplant, dass der Torwarttrainer Schmidt seinen Posten freiwillig räumt, weil der Orthopäde Schmidt mehr Zeit in seinen Beruf investieren wollte. Nun zeichnet sich ab, dass Alemannia zeitnah zwei Posten besetzen muss. Als Torwarttrainer wäre Hans Spillmann eine naheliegende Personalie. Der Niederländer trainiert derzeit die Torhüter der Amateure. Würde er aufrücken, wäre die Sportliche Leitung komplett „hollandisiert”: Manager, Co- und Torwarttrainer, und der Cheftrainer hat eine niederländische Mutter.
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