Alemannia: Überzeugender Sieg im vorletzten Testspiel

Von: Helga Raue
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Kein Weg vorbei: Die Alemannia, hier Karim Kucharzik (hinten), räumte den Gästen kaum Chancen ein. Foto: Jérôme Gras

Dürwiß. Mit dem Anpfiff öffneten sich die Schleusen über dem „Sportpark am See“. Es goss wie aus Kübeln. Doch das kühlte die Alemannen nicht ab, die sofort auf Betriebstemperatur waren und die Partie über 90 Minuten dominierten.

Als der über weite Strecken einseitige Test gegen den luxemburgischen Erstligisten FC Victoria Rosport abgepfiffen wurde, hieß es 3:0 (1:0) für den Fußball-Regionalligisten, der sich mehrfach Szenenapplaus bei den 600 Zuschauern verdiente.

„Die Tore waren wunderschön herausgespielt“, ist für Aachens Cheftrainer Fuat Kilic in dieser Phase der Vorbereitung das Wie bedeutend wichtiger als die Anzahl der Treffer. Auch wenn sein Team die vielen herausgespielten Möglichkeiten konsequenter hätte nutzen müssen. „Nachdem wir gegen höherklassige Gegner wie Fortuna Köln und Mainz zwar gut gespielt haben, aber die Ergebnisse fehlten, war es mir wichtig, dass wir mit einem positiven Resultat heimfahren.“

Allerdings hatten die Luxemburger maximal mäßiges Regionalliga-Niveau und den Aachenern ins Sachen Handlungsschnelligkeit und Spieltempo am Dienstag wenig entgegenzusetzen. So waren Mark Depta und später Akif Sahin kaum gefordert.

Mit viel Tempo über die Flügel setzte Aachen die Luxemburger sofort unter Druck, die ihrerseits selten für Entlastung nach vorne sorgen konnten. Aachens Kombinationen wurden immer gefälliger, vor allem eroberten die Schwarz-Gelben konsequent die zweiten Bälle: Ein Schuss von Kai Bösing wurde abgeblockt, Mergim Fejzullahu erkämpfte den Ball, sah auf der anderen Seite Ilias Azaouaghi (40.), der energisch zum 1:0 traf.

Einen Patzer der Viktoria-Abwehr verwertete Daniel Hammel (58.) zum 2:0. Nun versuchte es Aachen aus allen Lagen, doch Meik Kühnel, Arda Nebi oder auch David Pütz scheiterten knapp. Mit einem ersten schönen Doppelpass waren der junge Alex Förster und Nebi gescheitert, doch dessen nächsten Schuss nahm Nebi (85.) gekonnt an und erzielte das 3:0. „Das war eine gute Flanke von Alex, ich musste mich nur drehen und reinschießen“, strahlte der Torschütze. „Ich denke, wir können mit dem Auftritt zufrieden sein, hätten nur ein paar Tore mehr erzielen müssen.“

Die Chancenverwertung wollte Kilic nicht so hochhängen. „Wir hatten viel Ballbesitz, haben teilweise sehr schön bis zur Grundlinie kombiniert, sehr konzentriert agiert. Die Jungs sind alle sehr motiviert, auch wenn bei einigen die Fitness noch nicht wie erwünscht ist“, war der Coach zufrieden.

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